Über Beauty-Wahn, Liebe und Sexappeal Adela Smajic: «Lachfalten lasse ich mir nie wegmachen»

Sie lässt die Hüllen fallen: Mit SI online spricht die Ex-Bachelorette über ihre Schönheitsoperationen, was sie sexy findet und weshalb es in der Liebe noch nie geklappt hat. 
Adela Smajic Spa
© Joseph Khakshouri

Sexy und tiefgründig: SI online spricht mit Ex-Bachelorette Adela Smajic im Spa-Bereich des Grand Hotels über ihr ganz eigenes Schönheitsideal.

Wie ein Profi posiert sie auf dem Steg des Naturbeckens im Aussenbereich des wunderschönen Spas im Flimser Grand Hotel. Die 12 Grad in den frühen Morgenstunden halten die selbstbewusste, junge Frau nicht davon ab, ihren Bademantel fallen zu lassen. Doch auch im Gespräch mit Adela Smajic, der wohl bekanntesten Single-Frau der Schweiz, gibt es kaum Barrieren.

Die 25-Jährige macht kein Geheimnis aus ihren chirurgischen Eingriffen. Ganz im Gegenteil: Die Ex-Bachelorette spricht von Beginn ihrer Karriere an so offen wie kaum jemand im Schweizer Show-Business über ihre Beauty-OPs.

Neue Gesichtszüge nach der Belgrad-Reise 

Erst vor wenigen Tagen kam Adela aus Belgrad nach Hause. Mit im Gepäck: Hyaluronsäure. Wenn man ihr genau ins Gesicht sieht, schimmern unter dem Make-up blaue Flecken an der Wange durch. Die gebürtige Serbin kombinierte ihren Besuch in der Heimat bei der Familie mit Terminen beim Beauty-Doc. Ihre Lippen brauchten «mal wieder» ein Fill-up, die Wangen wurden etwas aufgefüllt und die Falten an der Stirn und um die Nase «mussten weg». Kostenpunkt: 1’000 Franken.

Adela Smajic Spa
© Joseph Khakshouri

Auch Adela kennt Grenzen: Die Lachfältchen würde sie sich nie wegmachen lassen.

«Es ist klar, dass mein Umfeld mich so liebt und akzeptiert, wie ich bin. Auch meine Mama meinte, ich solle noch ein bisschen damit warten», gesteht Adela. Ihr Vater wisse noch von nichts von den Eingriffen. «Ich werde es ihm dann persönlich sagen.»

Für das Auffüllen ihrer Falten im jungen Alter gerät die Ex-Bachelorette in Kritik. Hast du Angst vor dem Altwerden, Adela? «Nein, grundsätzlich finde ich das etwas wahnsinnig Schönes. Ich bin erst 25 und möchte einfach noch jung und frisch aussehen. Leider habe ich dazu den falschen Lebensstil.» Das Sonnenbaden, wenig Schlaf und die vielen Termine könne Adela in ihrem Gesicht ablesen. «Ich wollte mich einfach etwas auffrischen lassen», erklärt sie.

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Dass Adelas Sicht auf Schönheit von Natürlichkeit weiter entfernt ist als bei anderen Menschen, sei ihr bewusst. Doch auch für sie gibt es Grenzen, was das Nachhelfen angeht. «Man darf sich dabei nicht selbst verlieren!», erklärt sie. «Meine Lachfalten würde ich mir zum Beispiel nie wegmachen lassen. Sie machen mich ja aus.»

Ein anderes (nicht ganz so natürliches) Markenzeichen der Ex-Bachelorette ist ihre Oberweite. «Ich fand grosse Brüste schon als junges Mädchen etwas wunderschönes und weibliches», erinnert sie sich. Mit 19 Jahren unterzog sie sich der ersten Operation. Das Resultat gefiel ihr zwar, war ihr aber nicht genug. «Als ich das zweite Mal zum Beauty-Doktor nach Belgrad ging, sagte ich ihm: Schau, ich möchte, dass man sieht, dass ich meine Brüste gemacht habe.»

Adela Smajic Spa
© Joseph Khakshouri

Sex-Appeal steht bei Adela nicht direkt mit dem Aussehen in Verbindung.

Adela weiss ganz genau, wie sie auf die Männerwelt wirkt. Ihre Absichten sehen jedoch anders aus. «Es gefällt mir persönlich einfach und ich mache es für keinen Mann der Welt», stellt sie klar. Trotzdem zieht sie die Männer an wie ein Magnet. «Ich weiss, dass mein Aussehen nicht unbedingt zu meinem Charakter passt. Aber ich habe nun mal ein anderes Schönheitsbild und für mich ist Sexiness nicht unbedingt nur auf Äusserlichkeiten basierend», erklärt Adela. Klingt plausibel. Aber versteht das denn auch die Männerwelt? «Ich flirte gerne. Damit möchte ich aber niemanden manipulieren oder auf eine falsche Spur lenken. Sobald jemand die Grenze überschreitet, halte ich mich zurück.»

Nun stellt sich die Frage: Was findet Adela an Männern denn sexy? «Es sind Kleinigkeiten, die es ausmachen. Eine Tür aufhalten, das Glas nachschenken, einen Fusel am Kleid wegmachen. Einfach kleine Aufmerksamkeiten, Charme, Anstand und Charisma.» Ausserdem soll es ein Mann sein, dessen Anwesenheit man spürt, wenn er einen Raum betritt. Eigentlich genau so, wie es bei Adela der Fall ist? «Nur, dass ich laut bin und man mich so oder so schon von Weitem hört», scherzt sie.

Nicht einmal das «Rose-Bae» konnte ihr Herz gewinnen

In Thailand haben die 22 jungen Männer in der Kuppel-Show erfahren, dass Adela noch nie in ihrem Leben verliebt war, geschweige denn je in einer ernsten Beziehung. Das wollten sie schleunigst ändern. Personaltrainer Cem, 24, holte sich zwar die letzte Rose, Adelas Herz konnte er jedoch nicht erobern. Bislang bleibt es unberührt.

Adela Smajic Spa
© Joseph Khakshouri

Adela gibt sich selbst die Schuld dafür, dass es in der Liebe noch nie geklappt hat.

Die Frage, ob sie Bindungsängste hat, verneint Adela. «Im Gegenteil: Ich hätte gerne jemanden an meiner Seite, mit dem ich alles teilen kann und den ich anrufen kann, wenn ich mal einen schlechten Tag hatte.» Auch in die Ferien würde die Badenixe gerne mit einem Partner. «Irgendwann wird es auch langweilig, ständig mit Freundinnen zu gehen und den Paaren beim Schmusen zuzusehen.»

Meistens liegt es an mir

Aber woran liegt es denn, dass die 25-Jährige noch nie eine Beziehung einging? «Meistens liegt es an mir», sagt sie und erklärt: «Ich möchte niemanden verändern. Oft merke ich nach einigen Wochen, dass mir etwas am anderen nicht passt. Nach zwei bis drei Hinweisen gebe ich auf und akzeptiere lieber, wie die Person ist, statt sie zu verändern.»  

Der Traum vom Mister Right bleibt unerfüllt. Dennoch wünscht sich Adela nichts mehr, als ihm in die Arme zu laufen. «Ich finde, dass ich an einem Punkt angekommen bin, an dem ich ready für eine ernsthafte Beziehung bin.» Die 25-Jährige steht auf eigenen Beinen. Beruflich läuft es bei der Moderatorin und Produzentin hervorragend. Sie hat ihre eigene Wohnung und ist von niemandem abhängig. «Ich bin sehr zufrieden und ausgeglichen mit mir selber. Es wäre schön, jemanden an meiner Seite zu haben, um das Leben zu teilen.»

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