Bachelorette sucht Mister Adela Smajic: «David Beckham ist mein Mr. Right»

In einem neuen Online-Format sucht Ex-Bachelorette Adela Smajic mit weiteren Social-Media-Stars nach einem «Mr. Right». Im Gespräch verrät die Baslerin, wer ihr Mr. Right wäre und was sie von den sozialen Netzwerken hält.
Adela Smajic
© Jovica Vlaskovic

Adela Smajic ist seit gestern Mittwoch auf der Suche nach einem «Mister Right».

Die klassische Mister-Schweiz-Wahl ist endgültig Geschichte. Seit gestern Abend Mittwoch suchen sechs Social-Media-Stars neu nach dem «Mister Right». In drei zweier Teams begeben sich Adela Smajic und Tobias Rentsch, 40, Janosch Nietlispach, 30, und Kristina Radovic, 24, sowie Rafael Beutl, 32, und Nadine Vinzens, 34, in den sozialen Netzwerken auf die Suche nach passenden Kandidaten.

 
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Posted by Swiss Men's Award on Wednesday, August 8, 2018

Voraussichtlich sollen sich 15 Kandidaten diversen Challenges stellen und die Welt der Influencer kennenlernen. Nur wer auf Social Media Erfolg hat, bekommt auch Chancen auf den Titel. Unterstützt werden sie dabei von ihren berühmten Mentoren. Doch ist eine Wahl, basierend auf Likes und Followern nicht verwerflich und oberflächlich? SI online hat mit Adela Smajic über ihren persönlichen Mister Right und die Social-Media-Welt gesprochen.

Mister Right Janosch Kristina Vinzenz Rafa Adela Tobias
© Instagram

Die Crew: Adela Smajic, Rafael Beutl, Tobias Rentsch, Nadine Vinzens, Janosch Nietlispach und Freundin Kristina Radovic.

 

Adelas Mr. Right

Ursprünglich suchte Adela Smajic ihre grosse Liebe in der 3+-Kuppelshow «Die Bachelorette». Dort übergab sie ihre letzte Rose an Cem, 24. Die Liebe hielt aber nicht lange. Mit harschen Worten wandte er sich an seine Fans und verkündete das Ende der Beziehung mit Adela. Damals gab Cem klar ihr die Schuld fürs Liebes-Aus.

Bachelorette 2018 Adela Smajic und Cem
© Olivia Pulver

In einer Beziehung brauche es immer zwei Menschen. «Wenn es nicht klappt, liegt es an beiden.», so Adela zu SI.

Heute legt Adela bei der Männerwahl die Priorität auf den Charakter. «Mein Mr. Right muss humorvoll, charismatisch und mit seiner Persönlichkeit und Art präsent sein.» Und dennoch hat sie auch beim Aussehen ihre Vorlieben: «David Beckham ist für mich das Idealbild eines schönen Mannes», verrät die Baslerin. Weiter fügt sie an: «Männer mit längeren, zusammengebundenen Haaren finde ich sexy. Ähnlich wie bei Davide damals in der Sendung.»

Davide und Adela
© 3+

Davide und Adela kamen sich bei «Die Bachelorette» näher, doch für die letzte Rose reichte es nicht.

Für die Wetterfee mit Wurzeln im Balkan wirkt auch der Charakter von Beckham nahezu perfekt. «Sein Umgang mit den Kindern und seiner Frau Victoria wirkt fürsorglich und liebevoll.» Da das Gesamtpaket fast stimmt, ist der Fall für sie klar: «David Beckham ist mein Mr. Right aus dem Showbiz.»

Victoria Beckham Instagram News Twitter Foto Familie David Beckham Kinder Hochzeit
© Instagram

David und Victoria Beckham mit ihren Söhnen Brooklyn, Romeo und Cruz sowie Tochter Harper.

«Social Media ist nicht immer Fake, aber oberflächlich»

Adela sieht die Wahl über die sozialen Medien gelassen. «Die Kandidaten werden nicht nur anhand von Likes und Followern bewertet, sondern müssen auch die Challenges erfolgreich meistern.» Ausserdem dürfe man nicht vergessen, dass die Gesellschaft inzwischen extrem miteinander vernetzt sei und so entsprechend auch das Publikum über das Weiterkommen der Kandidaten entscheiden.

Obwohl Adela mit aktuell fast 33'000 Followern auf Instagram fester Bestandteil der Influencer-Welt ist, hält sie sich stets vor Augen, wie kurzatmig die sozialen Netzwerke sind. «Eine Instastory verschwindet nach 24 Stunden, Kommentare versinken in der Masse und Follower entwickeln sich weiter. All das ist nur für einen kurzen Moment vorhanden. In dieser Zeit versucht man auf Social Media sich von der besten Seite zu zeigen. Dieses Streben nach Glück ist teilweise erschreckend.»

Galerie: So erging es den Bachelors und Bachelorettes

«Social Media ist nicht immer Fake, aber oberflächlich», so Adela. Online gehe es um Identitäts-Management, man zeige nur die schönen Seiten von sich. Adela beispielsweise berichtet inzwischen überwiegend auf Schriftdeutsch, um Menschen ausserhalb der Schweiz erreichen zu können. Dadurch erhofft sie sich das eine oder andere Engagement in Deutschland oder Österreich.

«Wir dürfen nicht vergessen, dass sich alles weiterentwickelt. So glaube ich, dass die Zeiten, in denen man sich noch beim Einkaufen kennenlernt, vorbei sind.» Die Wetterfee aus Basel ist entsprechend offen, jemanden aus dem Netz kennenzulernen.

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