Adolf Ogi Alt Bundesrat wurde von Dall-Klägerin belästigt

Neuigkeiten im Fall Karl Dall: Die Frau, die den Entertainer der Vergewaltigung bezichtigt, ist vorbestraft wegen Stalkings. Ihr Opfer: alt Bundesrat Adolf Ogi. 
Adolf Ogi im Januar 2010 in Adelboden
© RDB/Anton J. Geisser

Adolf Ogi 2012 in Adelboden. 2011 kassierte Journalistin A.S. eine Geldstrafe, weil sie den alt Bundesrat belästigte.

Sie terrorisierte ihn mit Telefonanrufen und drohte ihm: Die Solothurner Journalistin A.S., 43, wurde 2011 gebüsst - weil sie alt Bundesrat Adolf Ogi, 71, belästigte. Es ist die Frau, die behauptet, Ende 2013 vom deutschen Entertainer Karl Dall, 72, in einem Zürcher Hotel vergewaltigt worden zu sein.

Wie Blick.ch berichtet, soll verletzter Stolz der Grund dafür sein, dass A.S. den Schweizer Politiker stalkte. «Vor ein paar Jahren machte sich die Journalistin an einem Anlass im Berner Hotel Bellevue Palace an Ogi heran. Sie fotografierte ihn und schickte das Bild an seine Privatadresse», sagt ein Polizei-Insider der Zeitung. Als Ogi sich danach nicht persönlich dafür bedankte, begann die Frau damit, ihn an Anlässen aufzusuchen, rief ihn dutzende Male am Tag an.

Sie habe ihn kaputt machen wollen, sagt der Insider. A.S. soll sogar Ogis Bruder eine SMS geschickt haben, in der sie andeutete, sie würde mit einem Benzinkanister beim alt Bundesrat vorbeigehen. Die Folge: Polizeischutz für Adolf Ogi und 2011 dann die Verurteilung wegen «Drohung, mehrfacher Beschimpfung, mehrfacher Nötigung und mehrfachen Missbrauchs einer Fernmeldeanlage». 

Die Verhandlung wegen des Vergewaltigungsvorwurfs gegen Karl Dall steht erst bevor. Doch seit der Anzeige der Schweizerin berichteten mehrere nationale und internationale Prominente von negativen Erfahrungen mit der Solothurnerin. Etwa Schlagerstar Jürgen Drews, 69, Comedian Beat Schlatter, 52, und Multi-Millionär Hans «Hausi» Leutenegger, 73.

Die Journalistin A.S. schweigt, Karl Dall meldete sich hingegen erst kürzlich öffentlich zu Wort. Im März sagte er, er rechne mit einem Freispruch, denn «es gibt nichts, was mich belasten könnte. Es gibt nur Dinge, die die andere Seite belasten».

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