André Reithebuch Afrika-Reise: «Ich war verwirrt»

Er ging auf Safari, relaxte am Meer und lernte fremde Völker kennen: André Reithebuch berichtet SI online über seine Reise durch Afrika und das Kräftemessen mit den Massai, das für ihn mit einer Niederlage endete.

Nach der Besteigung des Kilimandscharo war für André Reithebuch, 24, die Entdeckung Afrikas noch nicht zu Ende. Er ist beeindruckt und gibt zu, ein völlig falsches Bild gehabt zu haben. «Die Menschen dort sind so freundlich und offen eingestellt», erzählt der Ex-Mister-Schweiz gegenüber SI online und denkt dabei vor allem auch an den Kontakt mit den Massai. «Ich kannte das Volk nur aus Dokumentationen oder Erzählungen aus der Schulzeit.» Es live zu sehen, war ein eindrückliches Erlebnis, auch wenn er zugibt, «am Anfang verwirrt gewesen zu sein».

Als die Massai ihn zum traditionellen Tanz aufforderten, wollte Reithebuch zunächst nicht. «Ich hätte lieber zugeschaut.» Doch Widerstand war zwecklos und so musste er seine Kraft unter Beweis stellen. Der Brauch besagt: Je höher ein Mann springt, desto stärker ist er und desto bessere Chancen bei der Frau hat er.

Gemessen an Andrés Sprunghöhe ist er weder stark noch kommt er bei Frauen gut an. «Ich hatte die falschen Schuhe an», meint der Glarner mit einem Augenzwinkern, «aber es ging ja zum Glück nicht um richtiges Kräftemessen». Zwei Stunden dauerte der Besuch bei den Massai - trotzdem schien er in der Zeit einen bleibenden Eindruck hinterlassen zu haben. «Wieder in der Schweiz kontaktierte mich einer auf Facebook und fragte, ob ich gut angekommen sei.» André weiss schon jetzt, dass er zu ihnen zurückkehren wird.

Für SI online öffnet Reithebuch sein Fotoalbum der insgesamt einwöchtigen Reise durch Tanzania mit anschliessenden Badetagen in Mombasa am Indischen Ozean.

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