Alain Berset über sein Gespräch mit Trump «Es war sehr einfach»

Das Gespräch mit US-Präsident sei sehr effizient, angenehm und korrekt abgelaufen, gab Bundespräsident Alain Berset in einer Pressekonferenz bekannt. Man habe vor allem über die bilateralen Beziehungen zwischen der Schweiz und den USA gesprochen.

Der zweite Tag von Präsident Donald Trumps, 71, besuch in der Schweiz ist in vollem Gang. Nach seiner Ankunft im Kongresszentrum in Davos traf er sich erst mit Paul Kagame, dem Präsidenten von Ruanda. Beide lobten das Gespräch und einander. Und das, obwohl der US-Präsident erst kürzlich die afrikanischen Länder als «Dreckslöcher» bezeichnet hatte. 

Direkt im nachher traf Bundespräsident Alain Berset, 45, auf Trump. In der anschliessenden Pressekonferenz sprach Berset von grossem Interesse auf beiden Seiten. Die internationalen Dossiers seien Hauptthema des Treffens gewesen: Arbeitslosigkeit, die Schweiz als Investor in den USA und die Atommächte Nordkorea und Iran.

Schweiz positiv gewürdigt

«Wir haben auch über den Iran gesprochen und verfolgen die Situation dort genau. Auch die Schweiz soll eine Rolle spielen. Mit unserem internationalen Platz in Genf können wir zum Dialog beitragen. Es ist extrem wichtig, dass die Sanktionen gegen Nordkorea umgesetzt werden. Das haben wir klar betont in der Diskussion mit den USA.»

Donald Trump sei sehr direkt und konkret gewesen und habe die Schweiz positiv gewürdigt, sagte Alain Berset weiter. «Das persönliche Treffen war sehr wichtig. Es war wenig formell. Sehr einfach. Effizient. Es war ein Pingpong.»

Trump beschliesst das WEF

Während Berset den Journalisten Rede und Antwort stand, twitterte Trump schon munter über das Treffen. Um 14.00 Uhr wird der US-Präsident vor 3000 Teilnehmern eine Rede halten und damit das diesjährige WEF beschliessen. 

 
 
 
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