Ronja Furrer Als Garçonne in der deutschen «Elle»

Die September-Ausgabe der Zeitschrift «Elle» steht ganz im Namen der Schweizerinnen: Julia Saner ist mit einer Werbung vertreten, so auch Bianca Gubser. Das Highlight ist allerdings Ronja Furrer. Sie präsentiert eine 10-seitige Modestrecke mit dem Titel «Die Garçonne».

Das Model Ronja Furrer, 19, tritt in die Fussstapfen der Schweizer Schriftstellerin und Pionierin Annemarie Schwarzenbach (†1942) - zumindest in der Modestrecke, die in der September-Ausgabe der deutschen «Elle» zu sehen ist. Als Garçonne präsentiert Ronja Looks im Stil von Schwarzenbach. «Die Outfits sind sehr speziell, aber gerade die Blazer gefallen mir», sagt das Schweizer Model zu SI online. Geshootet wurde über zwei Tage in Meran im Südtirol - «eine Wahnsinns-Location!», schwärmt Ronja. Dennoch war es für sie alles andere als leicht für Gregor Hohenberg vor der Kamera zu stehen: «Annemarie Schwarzenbach hatte immer einen traurigen, leicht depressiven Ausdruck im Gesicht. Der Fotograf gab sich nicht einfach mit einem ernsten Blick zufrieden, ich musste mich richtig in Schwarzenbach reinversetzen.» Zudem sei die homosexuelle Schwarzenbach «ein halber ‹Giu›» gewesen, was von Ronja zusätzlich schauspielerisches Talent forderte.

Diese Strecke bedeute ihr viel, sagt Ronja: «In der ‹Elle› zu sein, ist eine rechte Steigerung für mich.» Doch für sie geht es auch sonst steil bergauf: Soeben drehte sie auf Sylt einen Werbespot für das Versandhaus «Otto» - an der Seite der deutschen TV-Frau Nazan Eckes. «Wir erscheinen zwar im gleichen Clip, gedreht haben wir allerdings nacheinander», erinnert sich Furrer. Der Spot wird ab September auf allen deutschen Fernsehsendern zu sehen sein. «Und ab Oktober hänge ich im New Yorker Bahnhof», sagt Ronja. Sie ist das neue Gesicht des amerikanischen Edel-Warenhauses «Saks». Abgelichtet hat sie niemand geringeres als Starfotograf Carter Smith, den sie bei einem Shooting für die Zeitschrift «GQ» kennen gelernt hatte. «Dass er mich nun wieder buchte, ist eine grosse Ehre für mich!»

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