Fabien Papini «Als Missen-Freund muss man kulant sein»

Fast zwei Jahre durfte Alina Buchschacher die Miss-Schweiz-Krone tragen. Diesen Samstag, 8. Juni, muss sie die Bernerin nun definitiv abgeben. Ihr Freund Fabien verrät im Interview mit SI online, wie er die lange Amtszeit erlebt hat. Über welche Schlagzeile er sich aufregte. Und wie er sich seine Zukunft mit Alina vorstellt.
Alina Buchschacher und Fabien Papini beim Shooting für die «Schweizer Illustrierte» in Lugano. «Das Rampenlicht ist nicht mein Ziel», sagt er.
© SI online Alina Buchschacher und Fabien Papini sind seit zwei Jahren ein Paar. Im Juli wollen sie zusammenziehen.

SI online: Am Samstag geht Alinas verlängerte Amtszeit zu Ende - nach 21 Monaten. Erleichtert?
Fabien Papini: Es geht. Ich war dem Rummel ja nicht gross ausgesetzt. Und ich habe sie immer gerne an Anlässe begleitet. Von Erleichterung kann also keine Rede sein.

Von Enttäuschung?
Auch das nicht. Natürlich war ich stolz, sagen zu können, dass meine Freundin die Miss Schweiz ist. Aber Ex-Miss-Schweiz zu sein ist ja auch cool.

Inwiefern hat sich Alina während ihrer Amtszeit verändert?
Überhaupt nicht. Wäre sie abgehoben, hätten ihre Familie und ich sie schon auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Das war zum Glück nie nötig. Alina ist durch ihren Titel aber sicherlich reifer geworden.

Wie hat sich Ihre Beziehung verändert?
Auch die ist reifer geworden. Und gestärkter.

Es gab sicherlich auch viele Herausforderungen.
Manchmal war es schwierig, ihr aus der Ferne Unterstützung zu bieten. Sie war ja oft unterwegs, auch im Ausland.

Viele andere Beziehungen von Missen gehen während eines Amtsjahres in die Brüche. Was ist Ihr Liebesrezept?
Es ist wohl eine Mischung aus Kommunikation und Verständnis. Ich wusste meistens, wo und mit wem sie unterwegs ist und hatte deshalb auch kein Problem damit, wenn sie mit einem Mann vor der Kamera stand. Ein Missen-Freund muss sehr kulant sein.

Eifersucht war tatsächlich nie ein Thema?
Nein. An viele öffentliche Anlässe habe ich sie ja auch begleitet.

Haben Sie dadurch selbst von Ihrem Missen-Jahr profitiert?
Durchaus. Einige Events hätte ich sonst wohl nie gesehen. Es waren abwechslungsreiche, spannende Anlässe, an denen ich viele interessante Leute kennenlernen durfte.

Im Mittelpunkt stand aber immer sie.
Damit konnte ich gut umgehen. Ich war immer stolz auf sie und habe gerne über sie in der Presse gelesen.

Welche Schlagzeile über Alina hat Sie getroffen?
Es waren einige dabei, über die ich staunte. Zum Beispiel, als es kürzlich hiess, ich sei ihre lebendige Barbie-Puppe. Darüber musste ich lachen. Der «Blick» leistete sich immer wieder mal eine solche Schlagzeile. Aufgeregt habe ich mich über die ganze Diskussion über ihre Figur. Mal war sie zu dick, mal zu dünn.

Werden Sie Alina auch an die Krönchen-Übergabe begleiten?
Ja, und ich freue mich auf eine hoffentlich spannende und erfolgreiche Show. Auf dass viele Leute zu Hause vor den Fernsehern zuschauen werden. Aber ich bin mir sicher, dass die Show gut ankommen wird. Seit dem Management-Wechsel ist die Miss-Schweiz-Organisation nämlich sehr gut organisiert.

Haben Sie eine Favoritin unter den Finalistinnen?
Das ist schwierig zu sagen. Ich habe die Frauen selbst noch nicht kennengelernt. Und meistens kommt es ja sowieso anders, als man denkt.

Demnächst werden Sie mit Alina zusammenziehen. Wann läuten die Hochzeitsglocken?
Dafür haben wir ja noch reichlich Zeit und müssen nichts erzwingen. Natürlich malt man sich die Vorstellung aus und diskutiert manchmal darüber. Alina ein wenig mehr als ich. (lacht) Aber wir sind uns schon einig, dass das Zukunftsmusik ist. 
 

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Miss-Schweiz-Wahl: 8. Juni, ab 20.15 Uhr, auf Sat.1 Schweiz.

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