Walter Roderer (†) Am Todestag wollte er in den Europa-Park

«Ich möchte noch einmal Kind sein», sagte der Volksschauspieler. Ausgerechnet am Dienstag wollte sich Walter Roderer seinen Wunsch erfüllen - dazu kam es nicht mehr. In der Nacht zuvor ist er verstorben.
Ein typischer Walter Roderer: die Hand in der Hosentasche, weisses Hemd, beige Hose, ein grosses Lachen. In der Nacht auf Dienstag schloss er seine Augen für immer.
© RDB/Sobli/Toini Lindroos Ein typischer Walter Roderer: die Hand in der Hosentasche, weisses Hemd, beige Hose, ein grosses Lachen. In der Nacht auf Dienstag schloss er seine Augen für immer.

Sein Tod kam für seine Freunde und Weggefährten völlig unerwartet. Ebenso für ihn selbst. Walter Roderer, († 91), steckte noch voller Tatendrang: Am Dienstag wollte er sich mit einem «Blick»-Reporter im Europa-Park Rust vergnügen. «Ich möchte noch einmal Kind sein», sagte der legendäre Schweizer Volksschauspieler. «Das wird ein Riesenspass.»

Seinen Koffer hatte «Rodi», wie er von vielen genannt wurde, für sein Abenteuer schon gepackt. Am Dienstagmorgen wartete der Journalist aber vergeblich am vereinbarten Treffpunkt an der Raststätte in Würenlos. Stunden zuvor hat Roderers Herz für immer aufgehört zu schlagen.

«Er ist verreist. Er kommt nicht mehr nach Hause», sagte seine Haushälterin gegenüber SI online. «Wir gehen von einer natürlichen Todesursache aus, es existieren keine Hinweise auf Fremdeinwirkung», informierte Cornelia Schuoler, Mediensprecherin der Kantonspolizei Zürich. Wann und wo die Schauspiellegende beigesetzt wird, ist noch unklar.

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