Mister Schweiz Amtsjahr verlängert: Luca bleibt bis August

Statt 12 wird er gleich 16 Monate lang der offiziell Schönste der Schweiz sein. Luca Ruch Ruch muss erst Ende August 2012 seinen Mister-Schweiz-Titel abgeben. Sein Chef allerdings nimmt schon vorher den Hut: Mister-Schweiz-Organisator Urs Brülisauer hat gekündigt.

Er wird als längster Amtsinhaber in die Geschichte der Mister-Schweiz-Wahl eingehen: Luca Ruch, 22, darf seinen Titel bis Ende August 2012 behalten, gab die Mister-Schweiz-Organisation am Montag bekannt. Bisher fand die Wahl jeweils im Frühjahr statt - der neue TV-Partner 3+ hat die Veranstaltung nun verschoben. Für Luca Ruch habe sich dieser Entscheid abgezeichnet, wie er gegenüber SI online sagt. «Als das Schweizer Fernsehen abgesprungen und 3+ eingestiegen ist, war klar: Bis im April eine Show auf die Beine zu stellen, dürfte schwierig werden.» Nun freue er sich über seine Amtsverlängerung. «Das ist eine Ehre», sagt der Thurgauer.

Die Änderung wird auch positiven Einfluss auf sein Portemonnaie haben. Immerhin wird er gleich vier Monate länger als offiziell Schönster der Schweiz arbeiten können. Und schon jetzt weisen die Zahlen «auf ein äusserst erfolgreiches Amtsjahr hin», schreibt die Mister-Schweiz-Organisation. Nach neuneinhalb Wochen hatte er bereits 150'000 Franken verdient.

Während Luca Ruch länger als vorgesehen weitermacht, bleibt sein Chef hingegen nur noch bis Ende Jahr. Der Geschäftsführer der Mister-Schweiz-Organisation, Urs Brülisauer, hat nach zwölf Jahren gekündigt - «mit einem weinenden Augen», wie er SI online sagt. Aber das «Bedürfnis nach einer Veränderung» habe überwiegt. Und natürlich habe auch der Entscheid des Schweizer Fernsehens, die Wahl künftig nicht mehr zu übertragen, Einfluss gehabt. «Es waren verschiedene Faktoren entscheidend.» Er wechsle nun in ein national tätiges Medienunternehmen, mehr verraten könne er zum jetzigen Zeitpunkt nicht. Sein Amt bei der Mister-Schweiz-Organisation übernimmt Ralf Huber, der zurzeit Geschäftsführer der «rhc gmbh» in Gossau ist. 

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