André Reithebuch André schläft wieder allein

Der schönste Mann im Land ist wieder zu haben! Mister Schweiz André Reithebuch hat sich von der Marketing-Assistentin Sarah Erni getrennt. «Jetzt geniesse ich erst mal mein Single-Dasein.» Trotzdem gibts eine neue Frau im Leben des attraktiven Zimmermanns ...

In der Zimmerei Fridli Holz in Linthal GL fliegen die Späne. Zimmermann André Reithebuch, 22, sägt mit nacktem, muskulösem Oberkörper einen schweren Holzbalken zurecht. So wie man sich den Mister Schweiz bei der Arbeit vorstellt. Das kreischende Sägegeräusch verstummt, André wischt sich die Hände an der Arbeiterhose ab, grinst breit. «Das wird mein neues Bett. Altholz und Glarner Schiefer.» Und gross genug, dass eine 2,20 mal 2,20 Meter grosse Matratze draufpasst. «Weil bei meiner Grösse sonst die Füsse keinen Platz mehr haben!»

Herr Reithebuch, wer wird dieses Bett mit Ihnen teilen?
Niemand. Ich bin wieder Single. Sarah und ich haben uns vor ein paar Tagen definitiv getrennt.

Sie konnten Ihre erste Liebeskrise also nicht bewältigen?
Nein. Wobei man eigentlich gar nicht richtig von einer Krise sprechen kann. Wir haben nach vier Monaten einfach festgestellt, dass wir nicht so gut zusammenpassen, wie wir dachten. Über die genauen Gründe für unsere Trennung möchte ich mich aber nicht auslassen. Die bleiben privat.

War Ihr Mister-Schweiz-Titel schuld?
Überhaupt nicht. Sarah war weder eifer­süchtig auf mein neues Leben, noch hatten wir zu wenig Zeit füreinander. Wir sind halt einfach zu verschieden.

Dabei waren Sie bei Ihrer Wahl so überzeugt, dass Ihre Liebe das Mister-Jahr überstehen wird.
Frisch verliebt sieht man alles durch eine rosarote Brille und ist sich sicher, dass die neue Liebe für immer hält. Wenn dann mit der Zeit der Alltag einkehrt, siehts plötzlich ganz anders aus.

Als Sie gewählt wurden, waren Sie und Sarah gerade mal drei Wochen ein Paar. Würden Sie im Nachhinein Ihre junge Liebe wieder so schnell der Öffentlichkeit präsentieren?
Das war ja nicht so geplant. Im Gegenteil, ich wollte meine Freundin eigentlich möglichst im Hintergrund halten. Nur war das nicht ganz einfach. Vielleicht habe ich ein bisschen unterschätzt, wie sehr man sich für mein Privat- und auch mein Liebesleben interessieren würde. Ich bin mir aber sicher, dass es für die Entwicklung unserer Beziehung keine Rolle spielte, dass sie ein Stück weit in der Öffentlichkeit stattfand.

Würden Sie sich wieder so schnell mit einer neuen Freundin zeigen?
Wenn denn irgendwann wieder mal eine kommt, die mir gefällt, setze ich alles daran, dass wir uns zumindest eine Zeit lang möglichst privat kennenlernen können.

Gingen Sarah und Sie im Streit auseinander?
Gar nicht. Wir werden sicherlich auch in Zukunft Kontakt zueinander halten. Ich wünsche ihr für ihre Zukunft nur das Beste. Schade, dass ich privat nun wohl nicht mehr so oft in Zürich sein werde. Aber bei uns im Glarnerland ists ja sowieso am schönsten.

«Sarah und ich haben nach vier Monaten fest­gestellt, dass wir nicht so gut zusammenpassen»

Gibts schon jemand Neues an Ihrer Seite?
Nein, ich brauche erst einmal ein bisschen Zeit für mich, um die Trennung zu verarbeiten. Ich weiss auch nicht, ob ich einer Frau – und mir selbst – noch mal eine Beziehung unter den Augen der Öffentlichkeit zumuten möchte. Momentan geniesse ich erst einmal das Single-Leben und die Tatsache, dass ich mehr Zeit für mich selbst, die Arbeit und meine Freunde habe.

Trotzdem gibts seit gut einer Woche eine neue Frau in Ihrem Leben.
(Lacht.) Ja, die gibts tatsächlich. Sie heisst Nora, wiegt 3070 Gramm, misst 52 Zentimeter – sie ist meine Nichte, die Tochter meines Bruders, und mein Göttimeitli. Und neben meiner Mum zurzeit die wichtigste Frau in meinem Leben. Sie hat ganz viele Haare und schreit schon kräftig. Als Willkommens-Geschenk habe ich ihr übrigens einen Wickeltisch gezimmert.

Die Säge kreischt wieder los. André baut in seiner alten «Bude» nicht nur private Möbel zusammen, sondern hilft seinem Chef und seinen Kollegen aus, wann immer er kann. Ansonsten verbringt er jede freie Minute auf seiner Harley oder in den Bergen. Vermutlich nicht ganz so einfach nachzuvollziehen für ein Mädchen aus der Stadt.

Also müsste André Reithebuchs nächste Traumfrau wie er in Wanderschuhen und Motorradstiefeln eine gute Figur machen? «Darüber denke ich noch überhaupt nicht nach», sagt der schöne Glarner und lacht. «Wenns passiert, passierts. Aber eigentlich wäre es mir ganz recht, wenn ich bis zum Ende meines Amtsjahres Single bliebe.»

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