Elite Model Look Audrey weiss: Konkurrenz beim Weltfinale ist hart

Am Mittwoch gilt es ernst für Audrey Bousquet. Dann steht die 15-jährige Schülerin zusammen mit 54 anderen Mädchen im Weltfinale des Elite Model Look in Shenzhen. Wie es ihr im rund 9000 Kilometer entfernten China ergeht und wie stark Ihre Konkurrenz ist, erzählt sie im Gespräch mit SI online.
Audrey Bousquet beim Elite Model Look Switzerland August 2013
© Fabienne Bühler

Audrey Bousquets Traum ist es, die grosse weite Welt kennenzulernen. Dem kommt sie nun mit ihrer Teilnahme beim Welfinale des Elite Model Looks in China ein Stückchen näher.

Die Tage in China sind lang. Seit mehr als einer Woche befindet sich Audrey Bousquet im «Training» für das Weltfinale des Elite Model Look 2013  in der Millionenmetropole Shenzhen. Hier ist alles grösser als in der Schweiz. «Ich habe zwar noch nicht wirklich viel von der Stadt gesehen, aber die Gebäude sind sehr imposant», erzählt die 15-jährige Bernerin, die von ihrem Vater Patrick auf die ferne Reise begleitet wurde. Während der 48-jährige Ingenieur Zeit für ausgiebige Stadtbummel hat, heisst es für seine Tochter: üben, üben, üben. Die Choreografien müssen schliesslich sitzen. «In den letzten drei Tagen haben wir nichts anderes gemacht als über den Catwalk zu laufen», beschreibt Audrey ihren Tagesablauf.

Insgesamt sind es 55 Mädchen, die am Mittwochabend auf der Bühne ihr Bestes geben werden. Und die Konkurrenz ist hart, sagt die Schweizer Finalistin, die sich am 29. August in der Zürcher Maag-Halle gegen elf Konkurrentinnen durchgesetzt hat. «Jedes Mädchen hier wurde aus einem guten Grund ausgewählt», sagt Audrey. Deshalb räumt sie allen gleich gute Chancen ein. Die Bernerin teilt ihr Zimmer nicht mit ihrem Vater sondern mit Joly-Ann Laporte, der kanadischen Elite-Model-Look-Gewinnerin. «Sie kommt aus dem francophonen Teil Kanadas. Das passt», findet Audrey, deren Muttersprache Französisch ist. Ihre Grossmutter Mireille stammt von der Karibikinsel Martinique. Von ihr hat sie auch den karibischen Einschlag. «Lèvres pulpeuses», wie ihre 68-jährige Oma einst gegenüber der «Schweizer Illustrierten» schwärmte.

Ob sie damit am Mittwoch die Jury von sich überzeugen kann? Audrey weiss es nicht. Sie ist viel zu bescheiden und will keinen Trend abgeben. Falls sie es aber nicht unter die ersten Platzierungen schafft, verbucht sie die Reise nach China einfach als tolle Erfahrung. Denn: «Bis jetzt habe ich eine wunderschöne Zeit erlebt.» Dass ihre Vorgängerin Manuela Frey im vergangenen Jahr den dritten Rang belegt hat, setzt sie nicht unter Druck. «Sie hat ihren Weg gemacht und ich mache meinen», sagt Audrey selbstsicher. Ob sie vor dem grossen Abend wenigstens aufgeregt ist? «Nein. Meine Nervosität hält sich noch in Grenzen. Aber das wird sich sicherlich kurz vor dem Finale noch ändern.»

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