Stephan Bitterlin Aus für Mister-Gay-Wahl

Ist die Zeit der Missen und Mister vorbei? Die Mister-Gay-Wahl soll nicht weiter stattfinden. Und das, nachdem bereits die Miss- und Mister-Schweiz-Wahl Einbussen einstecken musste.
Stephan Bitterlin könnte wohl der letzte Mister Gay Schweiz sein. Die Wahl steht vor dem Aus.
© RDB Stephan Bitterlin könnte wohl der letzte Mister Gay Schweiz sein. Die Wahl steht vor dem Aus.

Früher trugen Missen und Mister ihre Titel mit Stolz - heute scheint das kaum mehr möglich zu sein. Nachdem das Schweizer Fernsehen bereits die Mister-Schweiz-Wahl aus dem Programm gekickt hat, folgte vor Kurzem die Absetzung der Miss-Schweiz-Wahl. Nun soll es auch noch den schönsten Schwulen an den Kragen gehen: Wie die Gratiszeitung «20 Minuten» berichtet, gibt es künftig keine Mister-Gay-Wahl mehr. Der amtierende Schönste - Stephan Bitterlin, 42 - wird der letzte sein.

Dem aktuellen Organisator Oliver Eschler sei die Doppelbelastung mit der Wahl und seinem Beruf zu viel geworden. Offenbar wollte er das Amt abgeben - einen Interessenten hat er bisher aber nicht gefunden. Der amtierende Mister Gay hat derweil noch einen Wunsch: «Ich will unbedingt an der Mister-Gay-World-Wahl 2012 in Südafrika teilnehmen.» Dafür sucht er nun Sponsoren. Auf eigene Faust

Bereits letztes Jahr suchte eine Pechsträhne den damaligen Mister Gay heim: Als Dominic Hunziker gut vorbereitet an die Mister-Gay-Europe-Wahl nach Genf fahren wollte, wurde diese kurzfristig abgesagt. Grund damals: Das Grand Hotel Kempinski stieg aus dem Sponsorenvertrag aus, weil die Zimmerreservationen und die Einnahmen hiter den Erwartungen standen. Zuvor musste Hunziker verkraften, dass die Mister-Gay-International-Wahl ins Wasser gefallen ist.

 

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