Christian Stucki Baby Xavier macht den Bösen zum Hausmann

Seit dem 9. März ist Kranz-Schwinger Christian Stucki Papi. Für seinen Sohn tauscht er das Sägemehl gern ab und zu gegen den Wickeltisch. Und er reduziert sogar sein Arbeitspensum, um sich um den Kleinen zu kümmern.

Mit seinem Sieg beim Haueschwinget in Büren hat die Schwing-Saison hervorragend begonnen für Christian Stucki, 28. Bereits zu Anfang hat er klargestellt: Der 1.98-Meter- und 142-Kilo-Mann ist einer der ganz bösen Buben - mit Aussicht darauf, am Eidgenössischen in Burgdorf Ende August richtig zu punkten.

Zu Hause in Lyss BE ist der Riese allerdings ganz sanft. Seit knapp zwei Wochen ist er Papi. Xavier hat mit seinen 50,5 Zentimetern und 3550 Gramm zwar noch nicht annähernd die Masse seines Vaters, die Schwinger-Gene sind allerdings bereits vorhanden. «Er hat einen Bärenhunger und er hasst es, auf dem Rücken zu liegen», erzählt Stucki. Für seinen Sohn und seine Freundin Cécile Studer, 32, wird der erfolgreiche Schwinger zum Teilzeit-Hausmann. Sein Arbeitspensum als Chaffeur hat er bereits reduziert. Wenn Cécile nach ihrem Mutterschaftsurlaub wieder arbeitet, übernimmt er ein Mal pro Woche die Kinderbetreuung. «Das ist doch toll. Ich freue mich schon darauf, in ein, zwei Jahren mit ihm in den Wald zu gehen, herumzutollen und Cervelats zu bräteln!»

Wie Christian Stucki und Cécile Studer Xaviers Geburt erlebten, was sie über seine Erziehung sagen und wie der Kleine zum Nachnamen heissen soll, lesen Sie in der Schweizer Illustrierten, ab Montag, 25.3. am Kiosk oder auf Ihren iPad.

Auch interessant