Janosch: «Im Bett gebe ich die Zügel nicht aus der Hand» Der Bachelor und seine Kristina im grossen Liebes-Interview

Endlich dürfen sie zu ihrer Liebe stehen: Bachelor Janosch Nietlispach, 28, und Kristina, 22, sind verliebt und ein Paar. Im Gespräch mit SI online reden die Turteltäubchen über Eifersucht, Sex und ihre Pläne zusammenzuziehen. 
Bachelor 2016 Janosch Nietlispach & Freundin Kristina Finale ohne Céline
© Joseph Khakshouri

Janosch und Kristina posieren in Unterwäsche für die «Schweizer Illustrierte». 

SI online: Seit Montagabend ist offiziell klar: Ihr seid ein Paar. Wie geht es euch?
Janosch: Wir sind sehr happy. Wenn wir es nicht wären, würden wir etwas falsch machen. Ich kämpfe nicht um eine Beziehung, die nie eine war. Es muss am Anfang laufen. 

Kristina galt ja lange gar nicht als Favoritin. Wann hast du dich verliebt, Janosch?
Janosch: Dass sie keine Favoritin war, ist nur die Sicht des Zuschauers. Für mich war sie im Favoritinnen-Kreis, nachdem wir uns zum ersten Mal geküsst hatten.
Kristina: Ich habe mich erst viel später geöffnet, beim Dream-Date. Ich habe Janosch immer gesagt, dass ich ihm nicht 100 Prozent gebe, wenn noch zehn andere Frauen dabei sind. Ich wollte einfach nicht verletzt sein im Nachhinein. 

Plaudert mal ein bisschen aus dem Nähkästchen: Was ist abseits der Kamera zwischen euch gelaufen?
Janosch: In der letzten Woche im Oman kam sie immer zu mir ins Zimmer, um Gute Nacht zu sagen. Den anderen hat sie gesagt, sie telefoniere mit ihrem Bruder. Wir haben dann lange geredet. Mir hat gefallen, dass sie sich mir nicht an den Hals geworfen hat. Ich habe ihr gesagt, dass ich eine Beziehung will und nicht einfach mal schauen, was passiert. Da hat sie mir auch zum ersten Mal gesagt, dass sie in mich verliebt ist - was ich schon lange gewusst habe. Aber ich war mir noch nicht ganz sicher.
Kristina: Du lügst! 

Gibt es etwas, das du bereust, Janosch?
Janosch: Nein!

Kristina, hat dir etwas weh getan, als du es im TV gesehen hast?
Janosch: Ja!
Kristina: Was?
Janosch: Sag du! Hat nichts wehgetan? Nichts? Zum Beispiel, dass ich in der letzten Nacht mit Vesna geknutscht habe?
Kristina: Das war einfach unnötig! Aber ist jetzt vorbei. 

Ich bin der Boss in unserer Beziehung

Wie sieht euer Alltag jetzt aus, da ihr ein Paar seid? Hat sich etwas verändert?
Janosch: Wir haben uns auch in den letzten Monaten normal getroffen, wir hatten einfach den Rollladen unten.
Kristina: Ich finde es cool, dass ich dich jetzt meinen Freunden vorstellen kann. Wir können endlich raus, shoppen oder ins Kino.
Janosch: Für mich ist jetzt neu, dass ich zu 100 Prozent Kristina gehöre. Vorher musste ich mich zum Beispiel am Public Viewing auch noch mit den anderen Ladys abgeben. 

Der Fitnessstudio-Besitzer und der Sport-Muffel. Passt das überhaupt zusammen?
Janosch: Bald gibts mal ein Training für die Madame!
Kristina: Wieso? (Entsetzt)
Janosch: Nicht wieso! Ich habe noch nie eine Freundin wegen ihrer Figur ausgesucht. Aber Crossfit ist Vorbeugung fürs Alter. Und so wie Kristina trainiert, bekommt sie mal Probleme.
Kristina: Wie trainiere ich denn?
Janosch: Gar nicht! Ein bisschen Zumba... Will jemand gebrannte Mandeln? (Öffnet eine Dose und bedient sich an den Mandeln.) Ich will Kristina nicht verändern. Ich habe immer eine Frau gesucht, die genau gleich ist wie ich. Aber das brauche ich gar nicht. Ich will eine, die etwas gechillter drauf ist, die den gleichen Humor hat. So wie Kristina. Ihr Humor ist so trocken.

Kristina, findest du Janosch übertreibt es manchmal mit dem Sport?
Kristina: (Sie kneift ihn in den Bauch) Also ich weiss nicht so recht, was er in den letzten Wochen gemacht hat.
Janosch: Kann jemand mal Arina anrufen und sie fragen, was sie heute los hat?
Kristina: Du sagst auch immer etwas zu meinem Bauch.
Janosch: Das stimmt nicht. Ich kneife vielleicht mal rein. 

Wer hat in eurer Beziehung die Hosen an?
Kristina: Ich bin der Boss!
Janosch: Gegen aussen wirkt sie vielleicht wie der Boss. Aber insgeheim bin ich der Chef. Wenn ich sage «Kristina, sei still!», dann ist sie ruhig.
Kristina: Sicher nicht. Dann rede ich einfach weiter, das ist mir egal.
Janosch: Also ich gebe in einer Beziehung gerne mal die Zügel aus der Hand. Aber nicht im Bett!

Welche Rolle spielen Leidenschaft und Sex in eurer Beziehung?
Janosch: Ich bin ein sehr leidenschaftlicher Mensch. Man muss auch mal etwas Neues ausprobieren. Bei uns passt es einfach. Das fängt beim Küssen an und endet beim... Erzähl ich zu viel, Schatz?
Kristina: Nein, ist ok.
Janosch: Kristina brauchte einfach ein bisschen Zeit, nicht nur beim Sex. Auch um Vertrauen aufzubauen. 

Janosch, du hast immer wieder deutlich gemacht, dass du keine eifersüchtige Freundin willst. Bist du bei Kristina denn gar nicht eifersüchtig?
Janosch: Doch, ich bin viel eifersüchtiger, als es Kristina sein darf. Auf einer Skala von 1 bis 10 bin ich eine 8. Sie darf aber nur eine 4 sein.
Kristina: (Verdreht die Augen) Am Public Viewing kam ein Freund auf mich zu und hat mich umarmt. Janosch stand gleich hinter mir und hat gefragt «Wer ist das?».

Wo seht ihr gegenseitig eure Stärken?
Kristina: Janosch kann gut Liegestütze machen.
Janosch: Hey, bitte! Sag mal etwas Nettes.
Kristina: Er ist sehr grosszügig und hilfsbereit. Fast schon zu lieb.

Mich nervt, dass Kristina in Wallisellen wohnt - irgendwo im Kanton St. Gallen!

Und Kristinas Stärken?
Janosch: Kristina ist die Ruhe selbst. Sie hat sich schon drei Vollmonde überlebt. (Janosch ist mondsüchtig, Anm.d.Red.)
Kristina: Das habe ich gar nicht mitbekommen. 

Was nervt euch am anderen?
Kristina: Er ist so eine Diva!
Janosch: Mich nervt, dass sie in Wallisellen wohnt, irgendwo da hinten im Kanton St. Gallen!
Kristina: Das ist nicht St. Gallen! Es ist eine halbe Stunde von dir entfernt.
Janosch: Auf der Autobahn hat es 14 Schilder, auf denen St. Gallen angeschrieben ist.
Kristina: Und auf dem Weg zu dir steht immer Gotthard. Das ist, wie wenn ich nach Serbien fahren würde.

Ist denn Zusammenziehen ein Thema?
Janosch: Ich habe neulich gesagt, dass unsere Beziehung zum Scheitern veruteilt ist. Ich arbeite in Zug und Luzern, ich kann nicht nach Zürich ziehen. Und Kristina würde nie hierher ziehen. Da hat sie gesagt, das könne sie sich schon vorstellen.
Kristina: Ja, wenn es für längere Zeit passt zwischen uns. Wieso nicht?
Janosch: Aber nicht in diese Wohnung. Hier haben ihre Kleider keinen Platz. 

Wie haben eigentlich eure Eltern auf eure Beziehung reagiert?
Janosch: Also meine Eltern haben Kristina schon voll ins Herz geschlossen. Sie hat sogar schon meine Grosseltern kennengelernt.
Kristina: Meine Eltern haben gesagt, er sei ein sehr schöner Mann.

Bist du manchmal auch bei Kristina zu Hause?
Janosch: Ja, sie hat einen ganzen Stock für sich. Und ihre Mutter merkt, dass ich immer Hunger habe. Deshalb kocht sie die ganze Zeit für mich. 

Was habt ihr für Weihnachten geplant?
Janosch: Kristina ist am 24. bei mir und feiert mit meiner Familie und meinen Freunden. Danach machen wir Party im Ausgang, wie jedes Jahr.

Schenkt ihr euch etwas?
Kristina: Ich weiss gar nicht. Sollen wir?
Janosch: Mal schauen. Kristina hat ja erst noch Geburtstag. Aber sie hat ja eigentlich alles. Sie hat etwa vier Michael-Kor-Uhren.

Kristina: Hör auf, sag nicht Michael Kor, wenn es Michael KORS heisst!
Janosch: Seht ihr, genau dafür liebe ich sie!

Ein schönes Schlusswort. Vielen Dank für das Gespräch.
Janosch: Hast du überhaupt etwas gesagt, Kristina?
Kristina: Wenn du immer so viel sprichst...

Nervt dich das manchmal, dass Janosch so viel redet?
Janosch: Nein!

Die Bilder zum sexy Unterwäsche-Shooting sehen Sie in der «Schweizer Illustrierten» Nr. 50 - ab 16. Dezember 2016 am Kiosk, auf Ihrem iPad oder im WebReader.

Auch interessant