Miss Schweiz 2013 Backstage: «Der Bikini-Durchlauf wird sexy!»

Noch wenige Stunden, dann fällt der Startschuss für die Miss-Schweiz-Wahl im Zürcher Hallenstadion. Hinter den Kulissen bereiten sich die zwölf Finalistinnen auf den Abend vor. Wie fühlen sie sich so kurz vor ihrem grossen Auftritt? Haben sie Nervenflattern? Und vor was fürchten sie sich am meisten? SI online hat sich im Backstage-Bereich umgehört.

Geschlafen haben sie alle gut. «Genau 5 Stunden und 48 Minuten», sagt Snezana Stojadinovic, 21, lachend. Das Erwachen hingegen fiel umso unentspannter aus. «Ich riss die Augen auf, und mir war blitzschnell klar: Heute ist der grosse Tage», erzählt Heidi Lushtaku, 22, im Gespräch mit SI online am Samstagnachmittag. «Da war ich schon das erste Mal heute richtig aufgeregt.»

Ähnlich erging es Dominique Rinderknecht, 23. «Brutal nervös» sei sie beim Aufstehen gewesen, gesteht sie. Auch wenn sie bereits als Favoritin auf den Sieg gehandelt wird, ist sich die Zürcherin ihrer Sache keineswegs sicher. Im Gegenteil: «Ich freue mich zwar sehr, aber man sollte diese Vor-Votings nicht überbewerten. Bis jetzt hat sich noch nie eine Favoritin die Krone geangelt», gibt sie zu Bedenken. Sie ist froh, wird sie gerade geschminkt - «das lenkt ab». Kurz bevor es auf die Bühne geht, folgt wahrscheinlich der nächste Nervositäts-Schub, weiss Dominique. Ihr Rezept gegen Lampenfieber? «Tief durchatmen.»

Nur noch wenige Stunden, dann ist es Zeit für die Atemübungen. Um 20.15 Uhr geht die Show zur Miss-Schweiz-Wahl im Zürcher Hallenstadion los (live auf Sat.1 Schweiz). Jetzt sitzen die zwölf Finalistinnen in Morgenmänteln hinter der Bühne und lassen sich von Profis stylen. Dutzende Spangen stecken in ihren Haaren, bei einigen wird mit dem Streckeisen hantiert, mehrere Schichten Schminke kommen aufs Gesicht, und selbst die Fingernägel werden bei allen nochmals auf Vordermann gebracht. Alles muss perfekt sitzen für den grossen Auftritt.

Schliesslich bleiben genügend andere Dinge, die missraten könnten. Der Auftritt im Abendkleid zum Beispiel. «Mein Kleid ist knalleng, deshalb muss ich meine Hüften mehr einsetzen. Gleichzeitig aber darauf achten, dass es nicht zu übertrieben wirkt», erklärt Lianna Müller, 19, ihre persönliche Herausforderung des Abends. Konkurrentin Pamela Ljubas, 20, hingegen kämpft mit ihrer langen Schleppe. «Ich habe Schiss, dass ich darauf stehe und strauchle», gesteht sie. Dominique beruhigt. «Zu stolpern ist doch menschlich», findet sie. Und sie weiss, was im Fall der Fälle zu tun ist: «Einfach aufstehen und weitermachen.» Sie hat indes ganz andere Sorgen. Bei der Generalprobe habe sie gepatzt, erzählt sie. «Ich kam von der Bühne und war total unzufrieden. Dieses Gefühl will ich nicht noch einmal erleben.» Sara Wicki, 24, hingegen fürchtet sich vor der Fragerunde - obwohl sie sich noch in den Pre-Shows als wortgewandte Kandidatin bewiesen hat. «Wenn die Scheinwerfer und Blicke auf mich gerichtet sind, bin ich plötzlich total schüchtern und fange an, blöd mit dem Körper zu wippen», erklärt sie.

Aber auf was freuen sich die Kandidatinnen denn am meisten? Da sind sich ausnahmsweise alle einig: auf den Bikini-Durchgang! Ausgerechnet auf den Part, in dem sie am meisten Haut zeigt müssen. «Da kann ich gut mit dem Publikum flirten», sagt Snezana augenzwinkernd. Und Lianna verspricht: «Dieser Auftritt wird sehr speziell und sexy, das Highlight der ganzen Show.»

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Alle Porträts der Kandidatinnen finden Sie hier.

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