Lea Sara Wittwer Bammel vor dem Weltfinale: «Mir wird schlecht»

Es geht Schlag auf Schlag bei der Miss Earth Schweiz: Am Donnerstagabend präsentiert Lea Sara Wittwer ihren Kalender 2013. Schon am nächsten Morgen fliegt sie für dreieinhalb Wochen ans grosse Miss-Earth-Weltfinale nach Manila. Alleine. Denn im Gegensatz zu ihren Vorgängerinnen können sie weder Freund noch Eltern begleiten.

Verreist eine Schönheitskönigin an eine internationale Miss-Wahl, ist viel Organisation gefragt. Zwei grosse Koffer mit diversen Outfits und zehn Paar Schuhen sowie ein kleines Köfferchen mit Beautycase, Kleid und Tasche als Handgepäck hat Lea Sara Wittwer gepackt. Jetzt ist sie bereit für die lange Reise ans Miss-Earth-Finale in Manila. «Mir wird schlecht, wenn ich nur daran denke», verrät die 22-Jährige SI online. Dreieinhalb Wochen - so lange wie nie zuvor - wird sie ihren Freund nicht sehen können. Und auch kein Familienmitglied wird sie auf die Philippinen begleiten. «Sie können nicht so lange Ferien machen, und nur für eine kurze Zeit nach Manila zu reisen, ist ökologisch unsinnig», sagt die amtierende Miss Earth Schweiz pflichtbewusst. 

Umso mehr geniesst Lea Sara mit ihren Liebsten die noch verbleibende Zeit vor der Abreise am Freitag. Ihr Freund begleitet sie am Donnerstag auch nach Zürich, wo sie ihren Kalender fürs Jahr 2013 präsentiert. Marco wird die bunten und zuweilen sexy Bilder von seiner Liebsten dann auch zum ersten Mal sehen. Lea Sara freut sich: «Das Ergebnis ist super geworden, er wird sich bestimmt auch ein Exemplar kaufen.» Dafür wird er tief in die Tasche greifen müssen: Stolze 250 Franken kostet der Kalender im Megaformat 102 x 75 Zentimeter. Eine Investition, die sich jedoch lohnt: Der Erlös fliesst vollumfänglich an das Winterthurer Umweltprojekt MyBluePlanet. «Schon das ist doch Grund genug.»

Die Kalender-Bilder sind im Sommer in einem aufwendigen Shooting in Italien entstanden. Per Fahrgemeinschaft ist die Crew damals zum Set gefahren. Fürs Miss-Earth-Finale wird Lea Sara aber definitiv nicht aufs Flugzeug verzichten können. «Ich bin schon so lange nicht mehr geflogen, und es ist das erste Mal überhaupt, dass ich alleine in einen Flieger steige. Ich bin schon ganz aufgeregt», erzählt sie.

Trotz Bammel vor der Reise, die Vorfreude ist gross bei der Bernerin. Besonders gespannt sei sie auf Land und Leute. «Ich habe schon viel über Manila gelesen, es muss der Wahnsinn sein!» Aber auch eine Menge Arbeit, Shootings, Repräsentationsaufgaben und Proben stehen an. Am 24. November wird sich Lea Sara in der grossen Wahlnacht gegen mehr als 90 internationale Konkurrentinnen behaupten müssen.

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