Neue Hofdame bei «Bauer, ledig, sucht...» Die Aargauerin Lea zieht extra weisse Socken an

Ein neues Paar sorgt bei «Bauer, ledig, sucht...» für Unterhaltung: Der schüchterne Bauer Benjamin aus dem Zürcher Säuliamt empfängt die Aargauerin Lea auf seinem Hof. Diese trägt zur Feier des Tages weisse Socken. Denn mit der Teilnahme an der Sendung geht für sie ein Traum in Erfüllung.
Bauer ledig sucht Lea
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Auf diesen Moment hat die Aargauerin Lea seit Jahren gewartet: Sie darf in die Sendung «Bauer, ledig, sucht...»

Viele Mädchen haben ähnliche Berufswünsche. Die einen wollen Ärztin werden, andere Lehrerin und einige sehen sich als Coiffeuse.

Lea ist anders. Die 21-Jährige wünscht sich schon früh, eine Hofdame bei «Bauer, ledig, sucht...» zu werden, wie sie heute Donnerstagabend in der neuesten Folge erzählt: «Schon seit mehr als zehn Jahren sage ich: Wenn ich dann mal 21 Jahre alt bin, und es gibt einen schönen Bauern zur Auswahl, dann will ich gerne mitmachen.» Schön, hat sie es nun also geschafft. Die Sehnsucht danach hat ihr Erinnerungsvermögen zwar ein wenig getrübt. Denn die Show gibt es erst seit neun Jahren.

Lea von Nervosität überwältigt

Bauer Benjamin aus dem Kanton Zürich hat die Aargauerin auserwählt, ihn während einer Woche auf seinem Hof im Säuliamt zu besuchen. Genauer gesagt hat der 24-Jährige zusammen mit seinen Eltern Lea ausgesucht. Mit ihnen lebt er im selben Haus - und der Jungbauer kommt auch beim Thema Frauen nicht um ihre Meinung herum.

Wie es sich für einen waschechten Landwirt gehört, holt Benjamin seine Lea mit dem Traktor ab. Mami Rahel, 56, hat diesen vorher extra noch mit Blumen geschmückt. An einer Landstrasse wartet die Köchin schon freudig auf ihren Bauern. Als der mit dem Traktor anzufahren kommt, flattert ihr Herz gewaltig. «Das letzte Mal, als ich so nervös war, ging ich auf eine Achterbahn», fasst Lea ihre Aufregung in Worte.

Bauer ledig sucht Lea Benjamin
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Fahrt ins Glück: Benjamin holt sich seine Hofdame.

Benjamin findet sie lustig

Doch Benjamin steht ihr in Nervosität nichts nach. Der Single-Bauer kommt nicht aus dem Grinsen heraus, als er von seinem Gefährt steigt und direkt vor seiner Hofdame steht. Zur Begrüssung gibts ein langes Schweigen und dann plötzlich doch noch ein verdrücktes «Sali». Erst als die Aargauerin dem Bauern ihre Hand verlegen entgegenstreckt, kriegt sie einen millisekundenlangen Handschlag von ihm. Die Arme so fest durchgestreckt, dass beide einen Sicherheitsabstand zueinander wahren.

Wie so üblich, bringt die Hofdame ein Begrüssungsgeschenk mit. Da sie aus dem Aargau stammt, so begründet Lea ihre Überraschungen, habe sie eine Rüeblitorte dabei - und trage weisse Socken. Erstes Fazit von Jungbauer Benjamin: «Lustig!»

Bauer ledig sucht Lea Benjamin
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Steht zu ihrer Herkunft: Aargauerin Lea trägt weisse Socken.

Will die lustige Lea etwa nur bei der Sendung mitmachen, damit sie ins TV kommt? «Ich wollte dich nicht nur wegen des Fernsehens kennenlernen, ich hätte dich auch auf der Strasse angesprochen», versichert sie dem Bauern. Nochmals Glück gehabt, Benjamin!

Der hat sich auch schon ins Zeug gelegt und Rosen für sie aus dem Garten geholt. Eine romantische Ader scheints unter der scheuen Hülle des Jungbauern jedenfalls zu geben.

Bauer ledig sucht Lea Benjamin
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Entzückt: Lea freut sich über die Rosendeko in ihrem Zimmer.

Es gibt keinen Weg an den Eltern vorbei

Als Lea Benjamins Album von seiner Kanada-Reise entdeckt, erkundigt sie sich danach, ob er dort auch eine «Katze auf zwei Beinen» kennengelernt habe. Doch der junge Landwirt hatte noch nie eine Freundin, beteuert er. «Es hat sich bis jetzt leider nicht ergeben», so Benjamin.

Das hört Lea gerne! Denn er wäre auch für sie der erste Freund. Und sie hat schon immer davon geträumt, mit ihrem ersten Schatz bis ans Lebensende zusammen zu sein. Wenn das Benjamin sein soll, dann kommt die Aargauerin aber nicht an dessen Eltern vorbei.

Während die Bauernfamilie die Aargauer Rüeblitorte verspeist, nehmen Benjamins Eltern die Köchin ins Kreuzverhör. Warum sie sich denn für Benjamin beworben habe, möchte Vater Ueli, 61, etwa wissen. «Als ich ihn gesehen habe, hat das etwas in mir drin ausgelöst», erklärt sich Lea.

Bauer ledig sucht Lea Benjamin
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Kreuzverhör: Benjamins Eltern fühlen Lea auf den Zahn.

Gläubige Hofdame

Mit so vielen Komplimenten kann der 24-Jährige sichtlich schwer umgehen. Wie immer verpackt der Bauer seine Verlegenheit in einen nüchternen Kommentar: «Es freut mich, das ich Lea gefalle. Das ist sicher mal eine gute Grundlage für eine Zukunft.»

Nun nimmt sich Mutter Rahel die Bewerberin zur Brust: «Was sind denn das für Tattoos?», fragt sie und zeigt auf Leas Arm. Dort sind ein Kompass und das Zeichen für Jesus Christus, den Heiligen Geist und Gott Vater zu sehen.

Bauer ledig sucht Lea Benjamin
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Gläubig: Lea hat christliche Symbolik auf ihrem Arm tätowiert.

Die Aargauerin gesteht, sehr gläubig zu sein und stellt die Gretchenfrage: «Habt ihr auch einen Glauben?» Mama Rahel versichert der 21-Jährigen, dass Religion für sie auch sehr wichtig sei. Na, wenn das mal nicht eine solide Grundlage für eine gesegnete Beziehung ist.

Mehr Geschichten aus der 3+-Sendung «Bauer, ledig, sucht...» gibt es hier im Dossier.

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