Marco Fritsche Bauern-Verkuppler moderiert Miss-Wahl

Am 8. Juni ist es so weit: Das Krönchen von Alina Buchschacher bekommt eine neue Besitzerin. Soviel sei schon verraten: Marco Fritsche wird die Miss-Schweiz-Wahl im Hallenstadion moderieren. Das ist keine Bauernregel, sondern «die logische Folge», wie er sagt.

Fast hätte es Staub angesetzt. Seit September 2011 ist es bei der selben Besitzerin. Bald darf das Krönchen weiter: Am 8. Juni wird endlich wieder eine neue Miss Schweiz gewählt. Marco Fritsche, 37, wird die Wahl im Hallenstadion moderieren. Klar, muss er schon mal testen, wie es sich denn anfühlt, dieses silberne Glitzerding. «Der Spruch: ‹Würden sind Bürden› bekommt jetzt eine ganz neue Dimension. Ich habe mir das viel bequemer vorgestellt», sagt er gegenüber SI online. Dann reisst sich der Selbstgekrönte das Teil vom Kopf und damit auch noch gleich einen Hautfetzen von der Stirn und drei Haar vom Scheitel. «Aua!»

Über die Job-Anfrage der Miss-Schweiz-Organisation hat er sich gefreut. Mit Schönheitskonkurrenzen hat der Moderator von «Bauer, ledig, sucht...» ordentlich Erfahrung: Vorletztes Jahr moderierte er die Miss-Südostschweiz-Wahl, letztes Jahr die Miss-Ostschweiz - «da ist jetzt die Miss-Schweiz-Wahl doch die logische Folge?», witzelt er. «Nächtes Jahr will ich die Miss Universe moderieren!» Eins nach dem anderen aber: Zuerst soll das Krönchen von Alina Buchschacher eine neue Besitzerin finden. 

Marco Fritsche ist frisch verliebt und sehr glücklich mit dem Architekten Martin, 28. Kommts denn trotzdem einmal vor, dass er sich nach einer Frau umdreht? «Klar schaue ich mal einer coolen Frau nach», sagt er. Nicht den klassischen Miss- oder Modeltypen sondern eher «den gestandenen Frauen.» Also ganz konkret coole Frauen seien zum Beispiel seine Buchhändlerin um die 50 und seine 82-jährige Nachbarin. Das mit dem Krönchen-Verteilen ist eben was ganz Subjektives. 

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