Stellvertreter Beat Studer über kranken Richner «Kann nicht versprechen, dass Beat nach Kambodscha zurückkehrt»

An Dr. Beat Richners Stelle leitet jetzt Peter Studer, 70, Kinderarzt und Stiftungs-Vizepräsident, die Spitäler. Er spricht über seinen kranken Freund, eine mögliche Rückkehr und die Trauer in Kambodscha. 
Beat Richner krank im Spital, Kambodscha
© Dick Vredenbregt

Grosse Ehre Beat Richner wird «Schweizer des Jahres 2003» und feiert in der Beiz auf der Älggialp mit Freund und Stiftungsrat Peter Studer (r.).

Der Visionär und Arzt Beat Richner, 70, ist schwer erkrankt. Seit einem Monat ist er wieder in der Schweiz, doch seine Familie will nicht bekannt geben, woran er genau leidet. Sein Berufskollege und Weggefährte Peter Studer hat die Leitung der Spitäler in Kambodscha interimistisch übernommen. 

Im Interview mit der «Schweizer Illustrierten» erzählt Studer, wie die schlimme Nachricht in Kambodscha aufgenommen wurde. «Alle sind erschrocken und sehr traurig, Beat Richner wird in Kambodscha verehrt.» Als Erstes habe Studer den König und dann die Regierung informiert. Auch dort herrsche grosse Betroffenheit. 

Besonders hart getroffen hat die Nachricht die Spital-Mitarbeiter. «Es ist für alle sehr emotional, viele weinen. Beat ist für sie eine Vaterfigur, dank ihm haben sie eine Anstellung, Lohn und können für ihre Familien sorgen.» Deshalb hätten auch viele Angst um ihren Job gehabt. Doch der Stellvertreter beruhigt: «Wir konnten aber allen versichern, dass die Kontinuität in der Leitung der Kantha-Bopha-Spitäler sichergestellt ist, dass der Betrieb normal weiterläuft.» 

Über den Gesundheitszustand von Beat Richner und seine Zukunft sagt Studer nichts. Nur so viel: «Alle hoffen, dass Beat Richner nach Kambodscha zurückkehrt – ich kann den Angestellten aber nichts versprechen.»

Das ganze Interview mit Peter Studer: In der aktuellen «Schweizer Illustrierte» Nr. 13 - ab 31. März 2017 am Kiosk, auf Ihrem iPad oder im WebReader.

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