Nach dem Tod von Beat Richner So trauern Schweizer Stars um Beatocello

Der Tod von Kinderarzt Beat Richner alias Beatocello hat vergangenen Sonntag das Land bewegt. Viele Schweizer Prominente melden sich auf den sozialen Medien zu Wort, um ihre Bestürzung kundzutun.
Kinderarzt Beat Richner auf einem Foto von 2009
© RDB/Blick/Toini Lindroos

Kinderarzt Beat Richner im Jahr 2009. 

Nach langer Krankheit hat das Herz von Dr. Beat Richner gestern Sonntag im Alter von 71 Jahren für immer aufgehört zu schlagen. 25 Jahre lang setzte sich der Arzt für die medizinische Versorgung von Kindern in Kambodscha ein, gründete und leitete die Kantha-Bopha-Kinderspitäler vor Ort und sammelte als Beatocello in der Schweiz unermüdlich Spenden für sein Lebenswerk.

Prominente trauern um Richner

Die Bestürzung in der Schweiz ist gross: Beat Richners Tod trifft auch viele Schweizer Prominente, welche sich nun zu Wort melden.

Unter den Kondolierenden ist Moderator Nik Hartmann, 46, der mit seinem «Ruhe in Frieden»-Tweet eine Premiere begeht. 

Auch die frisch erblondete Sandra Studer, 49, wünscht dem Kinderarzt eine gute letzte Reise, erinnert sich in ihrem Post an die Preisverleihung der «Swiss Awards», an der Richner zum ersten «Schweizer des Jahres» ernannt wurde. «Dein Wesen, deine Überzeugung, deine Menschenliebe, dein Verantwortungsbewusstsein und deine Konsequenz haben Berge versetzt», schreibt die Moderatorin. 

Bundesrat Ignazio Cassis, 57, veröffentlicht auf seinem Twitter-Kanal ein Foto des Kinderarztes und schreibt dazu: «Sein Tod macht uns alle traurig. Durch sein unermüdliches Engagement verhalf er auch der Schweiz und ihren Werten zu hohem Ansehen.»

SRF-Moderatorin Miriam Rickli, 31, war selber vor Ort in Kambodscha und liess sich von Beat Richner die Kantha-Bopha-Spitäler zeigen. Rickli plädiert dafür, dass Richner uns allen ein Vorbild sein soll: «Er hat seine ganze Zeit und Energie den Kindern in Kambodscha gewidmet. Beat Richner hat in den vergangenen Jahren mit seinem Team Millionen kranke Kinder in Kambodscha behandelt und damit wohl etwas geschaffen, das über seinen Tod hinauswirkt. Gute Reise, lieber Beatocello». 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Ein Beitrag geteilt von Miriam Rickli (@miriamrickli) am

Dichter Jürg Halter, früher als Rapper Kutti MC unterwegs, wird politisch: «Während die offizielle Schweiz ihre so genannte humanitäre Tradition ohne Ende verrät, hatte er sie bewundernswert gelebt wie kaum einer: Beat Richner».

Damit spielt er auf die Gesetze für Waffenexporte in Kriegsgebiete an, die mittels Volksabstimmung Mitte September weiter gelockert werden sollen - und macht klar, welch grosser Fan er, neben vielen weiteren Prominenten, von Richners unermüdlichem Engagement ist. 

Galerie: Das Leben von Beat Richner in Bildern

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