Brutaler Angriff auf Beat Schlatter Der Täter schlug kurz vorher schon zu

Nur einen Tag vor der Prügelattacke auf Schauspieler Beat Schlatter rastete der Täter schon mal aus. Das 23-jährige Opfer musste ebenfalls ins Spital.
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Comedian Beat Schlatter musste am Freitag mit Kopfverletzungen ins Krankenhaus.

Beat Schlatter, 53, geht es etwas besser. Am Dienstagmorgen durfte er laut «Blick» das Zürcher Unispital verlassen. Aber: Er wird noch mindestens einen Monat nicht auftreten können. Seine Tourneen mit «Polizeiruf 117» und «Pornosüchtig» sind bis auf Weiteres auf Eis gelegt.

Fest steht: Die körperlichen Verletzungen werden heilen. Wie der Schweizer Schauspieler und Comedian den Vorfall verkraften wird, wird sich noch zeigen. Es war eine brutale Attacke, die am Freitag, 6. März, gegen ihn verübt wurde: Gegen 12 Uhr mittags wurde Schlatter von einem 41-jährigen Italiener am Bahnhof Meilen ZH von hinten zu Boden geworfen und verprügelt - plötzlich und ohne dass es vorher einen Wortwechsel oder Blickkontakt gegeben hätte, wie Ulli am Montag den Medien bekanntgab.

Das tat der Täter offenbar nicht zum ersten Mal. Nur einen Tag bevor er Schlatter attackierte, schlug er in einer S-Bahn schon mal zu. Sein Opfer war ein 23-jähriger Mann aus Meilen. «Ich war gegen 16 Uhr mit der S7 auf dem Heimweg von Rapperswil und döste», schildert der Betroffene gegenüber dem «Blick». «Als die Haltestelle Meilen angesagt wurde, öffnete ich die Augen. Da schlug mich ein Mann unvermittelt und ohne Vorwarnung ins Gesicht. Er prügelte einfach auf mich ein, auch als ich schon am Boden lag.» Resultat: Nase und Rippen gebrochen. Der Mann musste ins Spital, ist krankgeschrieben.

Die Polizei nahm den Täter auf den Posten mit, liess ihn aber später, wie ihn solchen Fällen üblich, wieder gehen. «Es lag kein Haftgrund vor», so Mediensprecher Beat Jost. Laut «20 Minuten» läuft nun ein Verfahren wegen «schwerer Körperverletzung» gegen den Täter. Der Staatsanwalt habe Antrag auf U-Haft gestellt.

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