Die Schlagersängerin knutscht in ihrem neuen Video Beatrice Egli: «Ich habe keinen bestimmten Typ Mann»

In ihrem neuen Videoclip zeigt sich Beatrice Egli sexy wie nie. Wie sie den Dreh erlebt hat, wie ihr erster Filmkuss war, und warum es keinen «Beatrice-Typen» gibt, verrät die Schlagersängerin im Interview.
Beatrice Egli
© Volker Neumüller

Maskiert an ein Blinddate: Beatrice Eglis Videoclip zu «Was geht ab» birgt viel Sinnlichkeit.

Beatrice Egli, so wie in Ihrem neuen Musik-Video «Was geht ab» hat man Sie noch nie gesehen!
Wenn ich ein Video mache, dann muss es überraschen, was Neues sein. Dass ich wandelbar bin, ist nichts Neues. Ich habe noch viele versteckte Facetten.

Welche denn?
Das wird man auf der neuen Tournee sehen und erleben. Es wird noch extremer. So viel kann ich dazu schon sagen.

Im Video zeigen Sie Ihre Weiblichkeit wie nie. Setzen Sie jetzt mit 30 Ihre Reize bewusster ein als früher?
Das Selbstbewusstsein ist mit der Drei vornedran gewachsen. Und das Gefühl von Sinnlichkeit. Mir ist wichtig, dass es dennoch elegant ist und Klasse hat. Die Farbe Rot, die Maske, das weckt Fantasien. Zum Schloss komme ich als Beatrice Egli mit den kurzen Haaren und küsse jemanden einfach aus Spass. In einer solchen Rolle zu sein, habe ich genossen. Dazu hatte ich einen guten Schauspiel-Partner.

Galerie: Beatrice Egli von der Metzgerstochter zum sexy Vamp

Wer ist der geheimnisvolle Mann?
Ja, wer ist das (lacht). Christian heisst er.

Wie war das, vor laufender Kamera zu küssen?
Das war mein erster Filmkuss. Viel weniger romantisch, als man es sich vorstellt. Es stehen 16 Leute rundherum. Der erste Kuss hat gar nicht gut ausgesehen.

Wie viel Mal haben Sie diese Szene wiederholt?
20 Mal – mit allen verschiedenen Einstellungen. Wir brauchten einen ganzen Tag, um drei Minuten Film zu drehen. Es war intensiv. Um halb drei morgens waren wir fertig und dann ging nicht mehr viel ab, nur noch ab ins Bett. Aber alleine!

Beatrice Egli
© Youtube

Die heisse Kussszene.

Sind Sie privat auch so eine offensive Flirterin wie im Video?
Jemanden so offensiv zu küssen? Never ever! Da bin ich doch noch etwas zurückhaltender. Flirten auf jeden Fall: Augenkontakt herstellen, jemanden ansprechen, da bin ich nicht scheu. Aber jemanden zu küssen, ohne ihn vorher zu daten, das habe ich nur am Karneval erlebt.

Am Karneval?
Da ging der Kuss nicht von mir aus. Da war ich selbst überrascht. Aber der wusste nicht, dass ich es bin, ich war als Cleopatra verkleidet.

Haben Sie so ein Maskenball-Blinddate wie im Video schon mal privat erlebt?
Nein, noch nie. Aber vielleicht entwickelt sich da mit meinem Video ein neues Dating-Format (lacht). Ich persönlich bin kein Freund von Online-Dating-Apps. Ich finde es wichtig, einander ohne Maske kennenzulernen. Das Leben bietet genug Chancen, um Menschen zu treffen. Ich geniesse es, wenn man spontan aufeinandertrifft. Die besten Dates sind die, an denen möglichst viel schief läuft und man viel lacht.

Ist der Taxi-Fahrer und Vampir Ihr Typ Mann?
Ich finde ihn sehr attraktiv. Sicherlich gut ausgewählt und auch die Haarlänge hat gepasst, das war ein wichtiges Kriterium fürs Video.

Beatrice Egli
© Youtube

Beatrice Egli mutiert zum Vampir.

Ihnen persönlich?
Nein, eher vom Skript aus.

Haben Sie denn einen Typ Mann?
Nein, im Gegenteil. Meine Freunde sagen immer, vom Aussehen her gebe es keinen «Beatrice-Typ». Vom Charakter her schon. Meistens sind es Männer, die viel Humor haben, voll im Leben stehen, wissen was sie wollen, romantisch, aber nicht kitschig sind und selbstbewusst auf mich zukommen.

Also schon ein wenig wie im Video.
Ja, vielleicht nicht so direkt. Wir mussten in drei Minuten auf den Punkt kommen, so direkt sind sie dann doch nicht im privaten Leben. Es geht mir mehr um ihre Ziele, Vorstellungen über Familie, Ehrlichkeit, Offenheit, Sozialverhalten.

Sind Sie zurzeit verliebt? Haben Sie einen Freund?
Nein, ich bin glücklicher Single.

Auch interessant