Ihre geliebte «Näni» hatte eine Hirnstreifung Beatrice Egli in Sorge um ihre Grossmutter

Die Beziehung zu ihren Grosseltern väterlicherseits ist seit jeher innig. Umso grösser ist Beatrice Eglis Beunruhigung nach der Diagnose ihrer Grossmutter Margrit. Die 80-Jährige leidet an den Folgen einer Hirnstreifung.
Beatrice Egli im Toggenburg Bauernhof bei Verwandten Familie
© Thomas Buchwalder

Beatrice Egli ist zurzeit auf grosser Tour. In ruhigen Minuten sorgt sich der Schlager-Star um ihre Grossmutter.

Es passierte vor rund einem Jahr. Margrit Egli, 80, klagte über merkwürdige Symptome. «Sie hatte das Gefühl, ihre Beine würden sie nicht mehr tragen, fühlte sich oft grundlos müde», schildert Beatrice Egli, 28, in der «Glückspost». Ein MRI schaffte Klarheit: Die «Näni» der Schlagersängerin hatte eine Hirnstreifung. Erst musste sie blutverdünnende Medikamente einnehmen, dann folgte eine Operation, bei der die Ärzte ein Drahtgitterröhrchen (einen sogenannten Stent) in ihr verengtes rechtes Blutgefäss führten.

Die Hirnstreifung hat seine Spuren hinterlassen. Abgesehen davon, dass sie kurzzeitig die Durchblutung einer Hirnregion störte, beeinträchtigte sie auch die Selbstsicherheit und Lebensfreude der Rentnerin - ein Umstand, der Beatrice Egli beunruhigt. «Da tut es mir jetzt richtig weh, sie so verunsichert zu erleben», sagt sie. «Immerhin ist Näni körperlich wieder auf gutem Weg.»

Dazu trägt auch ihre berühmte Enkelin bei. Beatrice tue ihr gut, sagt Margrit Egli. «Wenn sie anruft oder zu Besuch kommt, ist das für mich wie Medizin. Dann geht es mir gleich etwas besser.» Sie schenke ihr die Hoffnung, wieder auf die Beine zu kommen.

Seit jeher haben Grossmutter und Enkelin eine enge Bindung, das wurde auch während der «Deutschland sucht den Superstar»-Casting-Show 2013, aus der Beatrice Egli als Siegerin hervorging, klar. Margrit Egli und ihr Mann Fritz fieberten jeweils zu Hause vor dem Bildschirm mit und sorgten sich gleichzeitig um die Metzgerstochter aus Pfäffikon SZ. «Hoffentlich zerbricht unsere Beatrice nicht am Ruhm», sagte damals Grossvater Fritz.

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