Christa Rigozzi Bella Christa im Paradies

Am kommen Wochenende moderiert sie die Mister-Schweiz-Wahl. Vorher gönnte sich Christa Rigozzi endlich Ferien. Mit Schatz Giovanni. Ihr exklusives Reise-Tagebuch aus der Karibik.

Sie ist gefragt wie nie: Ex-Miss Schweiz Christa Rigozzi, 25, besticht durch Charme, Talent und Lebensfreude. Dass sie als Moderatorin so begehrt ist, hat aber auch seinen Preis: Wenig Zeit für sich selbst und ­ihren Verlobten Giovanni Marchese, 30. Da kamen die Liebesferien gerade richtig: acht Tage Karibik-Kreuzfahrt auf der «MSC Orchestra».

Freitag, Zürich
Um 5.30 Uhr morgens checken Giovanni und ich am Flughafen ein. Alle Leute um uns herum wirken gestresst – ich eingeschlossen. Seit sechs Monaten arbeite ich nonstop. Ich habe wirklich Lust wegzufliegen, brauche diese Woche, um meine Batterien zu laden. Und habe endlich ein bisschen Zeit für meinen Schatz.

Freitag, Miami
Um 16.15 Uhr landen wir in Florida. Ich habe nur einen Gedanken: «Hammer!» Arbeit, Stress und Routine sind weit weg. Dreissig Grad, und ich freue mich riesig! Wir steigen ins Taxi und fahren nach Miami Beach. Alle Leute sind fröhlich, lachen, geniessen das Leben. Was für ein gelungener Ferienstart.

Samstag, Miami
Bereits um sieben Uhr morgens zeigt das Thermometer dreissig Grad. Gio und ich gehen am Strand spazieren und geniessen die Ruhe. Am Nachmittag fahren wir nach Fort Lauderdale und checken ein auf der «MSC Orchestra». Ich werfe mich aufs Bett unserer Kabine und träume von paradiesischen Inseln, kristallklarem Wasser und dem salzigen Duft der Meeresbrise.

Sonntag, auf See
Wir verbringen den Tag an Bord und entdecken gemeinsam das Schiff. Hier kann man nicht nur schwimmen und sonnenbaden, sondern auch shoppen, joggen oder Yoga betreiben. Fantastisch.

Montag, Cayo Levantado
Unser erstes Reiseziel liegt in der Dominikanischen Republik. Wir erkunden die Gegend um Cayo Levantado per Jeep. Die Insel ist wild, natürlich und noch nicht von Touristen überrannt. Das liebe ich! Wir begegnen einheimischen Frauen in ihren typischen Kleidern, Kinder rennen hinter uns her. Und: Ich werde überall angestarrt als blonde Weisse.
Ein komisches Gefühl. Die Düfte in der Luft machen Lust auf lokale Köstlichkeiten: Ananas, Kokosnuss, Papaya, ­Kakao und Kaffee. Wir treffen auf eine Grossfamilie mit elf Kindern. Der Vater sagt, er habe im Leben noch nie einen Fernseher gesehen. Seine Unterhaltung seien seine Kinder …
Zu Fuss gehen wir durch einen Wald, einem Fluss entlang und steigen über Felsen – gar nicht so einfach in Flipflops! Die gut zwanzig einheimischen Kinder, die um uns herumschwirren, helfen uns, so gut sie können. So lerne ich die fünfjährige Nana kennen mit ihrem wunderschönen Lächeln. Ich lasse sie auf meinem Rücken reiten, und sie ruft begeistert: «Mein Pferdchen ist weiss und blond!» Es fällt mir schwer, Nana auf Wiedersehen zu sagen. Aber ich hoffe, ich werde sie irgendwann wiedersehen! Nach einem Bad im Ozean gehts zurück aufs Schiff.

Dienstag, St. Philipsburg
Am Nachmittag kommen wir auf St. Maarten an, einer halb französischen, halb holländischen Insel. St. Philipsburg ist sehr touristisch, dafür ist der Strand umso schöner: weisser Sand, kristallklares Meer, von irgendwoher wehen Reggae-Klänge. In Giovannis Armen geniesse ich den Sonnenuntergang und bin sprachlos ob so einer Pracht. Wir schweigen und lassen unsere Gedanken schweifen.

Mittwoch, St. John’s
Frühmorgens gehen Gio und ich als Erste in Antigua von Bord und erkunden St. John’s. Die Häuser sind farbig und baufällig, an einem steht ein Schild: «Watch Repair». Meine Gedanken sind typisch schweizerisch: «Die würden besser zuerst das Haus reparieren statt Uhren.» Am Nachmittag fahren wir mit einem Katamaran aufs Meer zum Schnorcheln. Leider sehe ich nur ein paar kleine, blaue Fische. Ich bin trotzdem begeistert von der Unterwasser-Welt.

Freitag, Nassau
Nach fast zwei Tagen auf hoher See erreichen wir die Bahamas. Wir besichtigen Nassau und machen es uns am Strand gemütlich. Ich geniesse die Sonne auf meinem Gesicht, das Salzwasser auf meiner Haut. Bald ist der Traum vorbei. Leider.

Samstag, Miami
Um 6.30 Uhr legen wir in Fort Lauderdale an und fahren sofort nach Miami. Wir machen noch ein bisschen Sightseeing, wobei mich das Haus von Gianni Versace sehr berührt. Wir essen in einem feinen italienischen Restaurant und machen uns dann auf Richtung Flughafen. Es hat gut getan, Energie zu tanken und ein paar Tage Zweisamkeit zu geniessen.

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