Kimi Räikkönen «Bin zurückgekehrt, weil ich gewinnen will»

Zwei Jahre nach seiner Pause gibt der finnische Rennfahrer sein Formel-1-Comeback und will wieder ganz vorne mitfahren. Die «Schweizer Illustrierte» hat mit Kimi Räikkönen am Automobilsalon in Genf über Erfolgsdruck und seine privaten Sportwagen gesprochen.
Kimi Räikkönen will diese Saison im neuen Lotus E20 in die Poleposition.
© SI/Marcel Nöcker Kimi Räikkönen will diese Saison im neuen Lotus E20 in die Poleposition.

Wie sind Sie zum Autosalon angereist?
Mit meinem Lotus, aus Zürich.

Rennfahrer-Ehrenwort: Wie lange haben Sie gebraucht?
Knappe drei Stunden – ein kleiner Stau vor Genf inbegriffen.

Laufen Sie nie Gefahr, geblitzt zu werden?
Nein. Wenn ich privat unterwegs bin, fahre ich sehr relaxt und entspannt.

Welches ist Ihre häufigste Route in der Schweiz?
Von meinem Haus in Baar Richtung Flughafen. Diese Strecke kenne ich auswendig.

Wie viele Autos besitzen Sie?
Vier Sportwagen. In der Garage hätte es noch Platz für einen fünften.

Freuen Sie sich auf Ihr Comeback in der Formel 1?
Es ist cool, dass ich wieder im Lotus-Team mit den gleichen Farben wie früher Gas geben darf.

Wie hoch ist der Erfolgsdruck?
Er lastet auf uns allen. Ich bin nicht zurückgekehrt, weil ich gewinnen muss, sondern weil ich will. Solange ich das Gefühl habe, dass ich 100 Prozent geben kann, bin ich zufrieden.

Ihr erster Eindruck vom E20, Ihrem neuen Boliden?
Ich hatte bei Testfahrten mit anderen Rennwagen schon schlechtere Eindrücke. Diesmal ist das erste Gefühl gut – und es trügt mich selten.

Sie machten einen Abstecher als Rallye- und Nascar-Fahrer. Der Unterschied zur Formel 1?
Bei Rallyes sind die Nächte kürzer, weil du oft schon um sechs Uhr morgens für die ersten Sonderprüfungen aufstehen musst. In der Formel 1 klingelt der Wecker nicht vor halb acht. Das gefällt mir.

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