Dafür beten Schweizer Prominente an Ostern 12/13 Bischof Felix Gmür: «Beten hilft gegen Stress»

Wie feiern sie Ostern? Wofür beten sie? Zwölf Prominente verraten bei der grossen Serie der «Schweizer Illustrierten» exklusiv, wie sie an Gott glauben. Der Bischof von Basel, Felix Gmür, 51, betet für die Kranken und Leidtragenden. Er dankt aber auch dafür, dass es ihm an Nichts fehlt.
Bischof Gmühr Osterserie
© Joseph Khakshouri

Der Bischof von Basel Felix Gmür in der St. Ursenkathedrale in Solothurn.

Wofür beten Sie?
Ich bete mehrmals täglich. Meine Arbeit wird immer wieder unterbrochen durch kürzere oder längere Gebete. Das gibt dem Tag einen schönen Rhythmus und entschleunigt: Beten hilft super gegen Überforderung und Stress. Zunächst bete ich immer für Menschen, die schwer krank sind. Ich möchte sie nicht allein lassen, sondern Gott für diese Menschen um Barmherzigkeit bitten. Dazu gehören auch die Menschen, welche ein schweres Leid zu tragen haben. Sie kommen aus eigener Kraft nicht zurecht; deshalb brauchen sie die Hilfe Gottes. Ich bete auch die grossen Gebete der ganzen Kirche, vor allem die Eucharistie und das Stundengebet. Es ist das Gebet um Frieden und Gerechtigkeit, das Gebet um Versöhnung. Und dann gibt es immer spezielle Anliegen, die mir Menschen ans Herz legen. Vor und nach dem Essen bete ich ebenfalls. Ich danke Gott, dass ich genug zu essen und zu trinken habe – ich weiss, dass das für Millionen von Menschen nicht selbstverständlich ist.

Wie feiern Sie Ostern? 
Ich feiere in der Osternacht und am Ostersonntag Gottesdienste in einer Pfarrei und ich freue mich darauf. Früher suchten wir zu Hause Osternester im Garten, heute sind wir alle unterwegs. Geblieben sind die Ostereier, die wir in der Osterzeit gemeinsam tütschen, und die Schokolade-Osterhasen.

Alle Artikel zur Osterserie der «Schweizer Illustrierten» finden Sie in unserem Dossier.

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