«Ich hatte praktisch kein Privatleben mehr» Bligg nimmt sich eine Auszeit

Am Montag hat sich Mundart-Rapper Bligg in einem Video an seine Fans gewendet. Er spricht über seine Zukunftspläne und lässt verlauten: Dieses Jahr muss man auf ihn verzichten.
Bligg Sofa Weihnachtsgeschenk
© RDB/SI/Thomas Buchwalder

Bligg zu Hause in Zürich.

In einem Video, das Bligg, 40, auf Youtube und Facebook teilte, wendet sich der Mundart-Rapper an seine Fans. Dass er sich «persönlich» melde, habe «zwei triftige Gründe». 

Was das nächste Jahr für Bligg bereit hält? «Ich nimm d Abchürzig, Kollege», sagt Marco Bliggensdorfer, wie der Musiker mit bürgerlichem Namen heisst, im Video. «Wir hatten in den letzten 20 Jahren einen enormen Output. Ich hatte praktisch kein Privatleben mehr.» Jetzt zieht der Rapper Konsequenzen und verkündet: «Ich mache ein Pause.» Das heisst: Die Fans werden im kommenden Jahr keine neuen Tonträger hören und keine Konzerte besuchen können. «Es wird keine medialen Auftritte geben.»

Auch wenn er sich vorübergehend aus der Öffentlichkeit zurückzieht, auf der faulen Haut liegen werde er nicht. «Wir werden produktiv und kreativ sein.» Und er verspricht: «Auf meinen Social-Media-Kanälen werden wir uns hie und da ein Spässchen erlauben.» 

Ein Schmankerl gibt es dann doch noch. Einen einzigen Auftritt wird Bligg absolvieren. Nämlich am Sunset-Festival in Kestenholz im Raum Solothurn. «Als Band wollen wir nicht ganz aus der Routine kommen», begründet Bligg die Entscheidung. 

Ob sich Bliggensdorfer damit auch Familienzeit sichern will? Anfang Mai 2015 wurden der Zürcher und Freundin Tiziana zum ersten Mal Eltern. Kürzlich teilte er diese emotionale Botschaft an Sohn Lio auf Facebook. Wie es um die Beziehung der beiden steht, ist nicht bekannt. Zuletzt behauptete ein Bekannter, die beiden seien gar kein Paar mehr.

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