Sports Awards 2009 Bubenträume werden wahr

Freche Sprüche und die 17 als Glückszahl bei der Sportlergala.

Von einem Aufsitz-Rasenmäher habe er als Bub geträumt, bekennt Schwingerkönig Jörg Abder­halden. Da hatte Ariella Kaeslin einst nicht so bescheidene Träume: nämlich in ihrer Sparte die Beste des Landes zu werden. Das ist sie längst, und sie darf sich nun in eine Reihe mit grossen Namen stellen wie Morerod, Schneider oder Niggli-Luder, alle ebenfalls mehr­fache Sportlerinnen des Jahres. Die Aussicht, einst an der Spitze zu stehen, bringt Dario Cologna kaum aus der Fassung. Der Newcomer des Jahres stellt vor der Resultatver­kündigung trocken fest: «Mein Ruhepuls liegt bei 38.»

Roger Federer dürfte jenen seiner Eltern Lynette und Robert leicht erhöht haben. «Sind die beiden um diese Zeit noch wach, jetzt, da sie doch Grosseltern sind?», fragt der Crack via Satellitenleitung aus Dubai frech. Dass er es bei der Wahl dann trotz Charme-Offensive nicht an Didier Cuche vorbeibringt, verwundert auch Sébastien Buemi, der bisher in Bahrain wohnte. «Eigentlich kann man nur Roger wählen!» Schmeichelei unter Nahost-Nachbarn? Buemi: «Sind wir nicht mehr. Ich bin eben nach Monaco umgezogen.»

Raus- statt umziehen hiess es wenige Tage vor der Sportler-Gala bei TV-Frau Nicole Berchtold. Ihren Weisheitszahn nämlich. Die Fäden im Mund trüben ihre Festlaune nicht. Johan Vonlanthen kommt auf Einladung seines Auto-Sponsors. Keine Öffent­lichkeits-Scheu wegen der kursierenden Sekten- und Rücktrittsgerüchte? «Ich habe gesagt, was zu sagen ist. Verstecke ich mich, gibts nur noch mehr Spekulationen.»

Kein Rätsel macht Kofi Nimeley daraus, wohin sein neues TV-Gerät kommt. «Das schenke ich meinen Eltern.» Der U17-Weltmeister hat es in der Tombola gewonnen. Mit Los Nr. 17 am Tag nach seinem 17. Geburtstag!

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