Sarina Arnold & Co. Casino-Eröffnung Zürich: Nichts geht mehr!

Endlich hat auch die Weltstadt Zürich ein eigenes Casino. Das war längst überfällig, sind sich die Premiere-Gäste einig. Wer pokert wie hoch? SI online hat sich unter den Prominenten umgehört.

«Endlich die Million knacken!» - das ist das Ziel vom ehemaligen Fussball-Profi Ludovic Magnin. Er gibt zu, dass er ein Zocker ist, darum gehe er auch immer mit leeren Taschen nach Hause. «Aber das weiss ich im Voraus», sagt er an der Eröffnung des Casino Zürich zu SI online. Seinen Kindern bringt der Familienvater lieber das Jassen statt das Pokern bei. «Ich finde, als echter Schweizer sollte man das können.» Und immerhin will der ständige Jasskönig - dank schummeln - ein wenig familiäre Konkurrenz im Kartenspiel.

Jassen, das ist allgemein ein beliebtes Spiel in Fussball-Mannschaften. Von wegen wilde Partys mit Strip-Poker. «Das macht ja nur unter Männern keinen Sinn!», sagt der ehemalige Fussballspieler Boris Smiljanic. Zu Hause mit seinen Kindern sind Brettspiele wie Monopoly angesagter als Karten. «Unser Sohn kauft immer alles auf», sagt Gattin Rahel.

Bald könnte auch das Swiss Casino Zürich im Brettspiel Monopoly zu kaufen sein. «Es war Zeit. Eine Weltstadt wie Zürich braucht ein eigenes Casino», sagt Model Sarina Arnold. Sie bleibt aber lieber auf der sicheren Seite und versucht dem Zocken zu widerstehen.

Fussballer David Degen geht höchstens ein- bis zweimal im Jahr ins Casino und setzt sich stets eine Limite von 300 bis 500 Franken. «Ich riskiere dann viel auf einmal, weil ich keine grosse Geduld habe.» Angst, dem Glücksspiel zu verfallen, hat er keine. «Ich höre auf, wenn mein Budget weg ist. Da bin ich strikt.» Unternehmer Andy Rihs geht es ähnlich. Er bezeichnet sich als «kein Glücksspiel-Mensch» und setzt sein Geld lieber unternehmerisch ein. Ganz ohne das Spiel, kann er jedoch nicht sein. In seinem Büro steht ein Billard-Tisch, ab und zu jasst oder spielt er Boccia. 

Knapp um 21 Uhr eröffnen dann Schauspieler Anatole Taubman und Model Sarina Arnold den ersten Roulette-Tisch im Swiss Casino Zürich. Es kann losgehen! Die Zürcher Stadtpräsidentin Corine Mauch weiss bereits, auf welche Zahl sie im Laufe des Abends setzen möchte: auf die «Unglückszahl» 13! Na dann: Rien ne va plus!

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