Lea Sara Wittwer Chancenlos: Miss-Earth-Titel geht an Tschechin

Es hat nicht sollen sein. Die Miss Earth Schweiz konnte sich am Weltfinale vom Samstag in Manila nicht gegen ihre Konkurrentinnen durchsetzen. Jetzt freut sich Lea Sara Wittwer auf ihr nächstes Abenteuer: Auf dem Heimweg besucht sie ihre Grosseltern, die sie seit neun Jahren nicht mehr gesehen hat.

Tereza Fajksova heisst die glückliche Gewinnerin. Die 23-jährige Tschechin darf sich seit Samstag offiziell Miss Earth 2012 nennen und will sich in ihrem Amtsjahr für die Förderung von Solarenergie einsetzen. Über weitere Titel freuen sich die Philippinen (Miss Earth Air), Venezuela (Miss Earth Water) und Brasilien (Miss Earth Fire). Die Schweiz ging am Weltfinale in Manila hingegen leer aus. «Ich habe mein Bestes gegeben», sagt Lea Sara, 22, Wittwer nach der Wahl gegenüber SI online. «Aber auch wenns nicht gereicht hat: Die Zeit auf den Philippinen war einmalig. Ohne meinen Miss-Earth-Schweiz-Titel hätte ich das beeindruckende Land und seine Leute wohl niemals kenenngelernt.»

Dreieinhalb Wochen weilte die Schneiderin aus dem Kanton Bern mit ihren 80 Konkurrentinnen in Manila. Noch nie zuvor hatte sie eine so grosse Reise alleine unternommen. Und noch nie zuvor war sie so lange von Freund und Familie getrennt. «Mir wird schlecht, wenn ich nur daran denke», sagte sie noch kurz vor dem Abflug. Jetzt freut sie sich, ihre Liebsten bald wieder in die Arme schliessen zu können.

Die müssen sich aber noch ein paar Tage gedulden, denn Lea Sara geht nicht auf dem direkten Weg nach Hause: Am Montag macht sie noch einen kurzen Abstecher nach Bangkok. Dort wird sie ein paar Tage bei ihren Grosseltern auf Besuch sein. Es ist ein ganz besonderes Treffen für die Miss Earth Schweiz mit thailändischen Wurzeln: Neun Jahre lang hat sie Grossmutter und Grossvater nicht mehr gesehen.

Auch interessant