Umstrittene «Arena»-Moderatorin Christa Rigozzi Schöne Tessinerin sorgt für rote Köpfe

Am 11. Juni geht Christa Rigozzi erstmals auf Sendung: Mit Jonas Projer moderiert sie die neue SRF-Sendung «Arena/Reporter». Doch bereits jetzt gibt es Ärger: Ihre neuen Kollegen befürchten, dass die schöne Tessinerin die Glaubwürdigkeit von SRF zerstöre - weil sie gleichzeitig für viele Firmen Werbung macht.
Jonas Projer und Christa Rigozzi moderieren neu auf SRF Arena und Reporter
© SRF/Oscar Alessio

Jonas Projer und Christa Rigozzi moderieren ab dem 11. Juni die SRF-Sendung «Arena/Reporter».

«Riesen-Krach am Leutschenbach», titelt heute die Boulevard-Zeitung «Blick» auf der Frontseite. «SRF-Kollegen toben.» Grund für den Streit: Ex-Miss-Schweiz Christa Rigozzi, 34, tritt in gut einer Woche als Co-Moderatorin in der seriösen News-Sendung «Arena/Reporter» auf. Und das beisse sich mit ihren vielen Jobs als Werbe-Model und Moderatorin für private Unternehmen - unter anderem für die «Cembra Money Bank». «Es wirkt nicht gerade glaubwürdig, wenn sie jetzt unabhängig gesellschaftsrelevante Themen verhandeln soll», zitiert der Blick ein nicht genannt sein wollendes SRF-Aushängeschild.

Kommt hinzu, dass den fest angestellten News-Moderatoren von SRF solche kommerziellen Nebenjobs untersagt sind. Für SRF-Sprecher Stefan Wyss ist das dennoch kein Problem: «Sie ist eine erfolgreiche Geschäftsfrau, ihre Werbe-Tätigkeiten sind wichtiger Teil ihres Einkommens», sagt er dem «Blick». Zudem habe Rigozzi Auflagen akzeptieren müssen. So dürfen im Umfeld der neuen Sendung keine Werbespots mit ihr platziert werden.

Rigozzi selbst sieht keine Probleme bei ihrer neuen Rolle im SRF: «In ‹Arena/ Reporter› werde ich mich nicht politisch äussern und unparteiisch für alle Zuschauerinnen und Zuschauer da sein», sagte sie «20 Minuten».

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