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  4. Christa Rigozzi hat in ihrer Heimat Tessin Feriengefühle – Tipps für Ferien

9 Promis, 99 Tipps für Ferien in der Schweiz

Die Heimat beschert Christa Rigozzi Feriengefühle

Das Tessin ist ihre Heimat und ihr Wohnort. Dennoch empfindet Moderatorin Christa Rigozzi stets Feriengefühle, wenn sie in der Stadt Locarno am Lago Maggiore weilt. Im vierten Teil unseres Sommerferien-Spezials zeigt Rigozzi, wo sie Flanieren, Glace-Essen oder Shoppen geht. Zudem präsentieren wir 10 Tipps für Sommer in der Stadt.

Christa Rigozzi in Locarno

Christa Rigozzi cruist durch die Altstadt. «Ich mag die Atmosphäre und die Menschen von Locarno.»

Thomas Buchwalder
 
Ein Tag mit Christa Rigozzi in Locarno

Christa Rigozzi lässt sich ein neues Tattoo stechen! Was sie sonst noch alles erlebt in Locarno gibts im Video:

Posted by Schweizer Illustrierte on Monday, July 16, 2018

Eigentlich ist Christa Rigozzi, 35, nie um acht Uhr morgens in den Strassen von Locarno TI anzutreffen. Doch heute früh will die 35-Jährige die Stadt am Lago Maggiore oberhalb der Wallfahrtskirche Madonna del Sasso überblicken. Und zwar bevor die Sonne die Stadt erhitzt.

Christa Rigozzi in Locarno

Dolce Vita: Die Tessinerin Christa Rigozzi geniesst den Ausblick auf Locarno, den Lago di Maggiore und die Wallfahrtskirche der Madonna del Sasso.  

Thomas Buchwalder

Mit der Drahtseilbahn Locarno-Orselina gehts zwei Stationen den Hügel hinauf zur Panoramaaussicht. «Die Atmosphäre ist einfach einmalig. Locarno ist eine wunderschöne, ruhige Stadt, die viel zu bieten hat.» Die Miss Schweiz 2006 streckt ihr Gesicht der Sonne entgegen und geniesst deren warme Strahlen. «Wenn ich hierherkomme, fühle ich mich wie in den Ferien, obwohl ich selber auch im Tessin lebe.» Mit ihrem Mann Giovanni Marchese, 40, und den Zwillingsmädchen Zoe und Alissa, 19 Monate, lebt die erfolgreiche Moderatorin in Monte Carasso TI. Das Dorf nahe Bellinzona liegt 25 Fahrminuten von Locarno entfernt. Ihr Auto hat Rigozzi heute auf einem öffentlichen Parkplatz abgestellt. «Das brauche ich hier nicht, alles ist nah, und die Altstadt ist eine Fussgängerzone.»

 

Flanieren, Glace essen, shoppen, Apéro und Konzerte – Christa Rigozzi kommt oft nach Locarno. «Schon als Teenager von 16 bis 25 war ich immer hier im Ausgang.» Jeden Samstag feierte sie mit ihren Freunden im Lungolago oder in der damaligen Sport Bar, weil der letzte Zug erst um ein Uhr zurück nach Bellinzona fuhr. «Die Bar war damals legendär. Gio habe ich oft dort angetroffen, bevor wir zusammen waren.» Die zwei sind seit 19 Jahren ein Paar. Während seine Frau dem Shopping frönt, kümmert er sich um die Zwillinge und Hund Joker.

Christa Rigozzi in Locarno

Sonnenkanton Christa Rigozzi ist im Tessin aufgewachsen und lebt bis heute hier.

Thomas Buchwalder

In Sandaletten flaniert Christa Rigozzi über die Pflastersteine der Piazza Grande. In Locarnos Wohnzimmer haben bis zu 12 000 Menschen Platz. Gerade wird die Bühne für das Musikfestival Moon&Stars aufgebaut. «Da gehe ich jedes Jahr mehrere Male hin.» Überhaupt, so findet sie, gibt es ständig einen Event – auch ausserhalb der Touristensaison. «Die Stadt organisiert viel für ihre Einwohner.»

Mitte September bis Ende Oktober steht einiges im Zeichen der Gastronomie. Lokale Restaurants präsentieren ihre saisonalen Köstlichkeiten wie Marroni, Wild, Wein und Trüffel am «Autunno Gastronomico». Im Winter heissts auf der Piazza «Locarno on Ice» mit Eiskunstbahn und Weihnachtsmärkten.

Jetzt shoppe ich eigentlich nur für die Bambini, für mich bleibt nicht mehr viel Zeit

Mit der drittgrössten Stadt des Tessins verbindet Christa Rigozzi wohl ihre wichtigste Erinnerung. «Hier bin ich an Silvester 2016 Mutter geworden», sagt sie. Die private Clinica Santa Chiara befindet sich, wie so vieles, gleich um die Ecke. Seit sie «mamma» ist, haben sich die Prioritäten geändert, auch im Kaufverhalten. «Jetzt shoppe ich eigentlich nur für die Bambini, für mich bleibt nicht mehr viel Zeit», sagt sie. «Und wenn, dann kaufe ich gezielt ein. Einfach ‹chli lädele› tue ich nur in den Ferien.»

Christa Rigozzi in Locarno

Neue Kleidchen: Das Caffè dell’Arte ist ein Boutique-Hotel mit Atelier und lokalen Kunstobjekten sowie eigener Kinderkleidung.

Thomas Buchwalder

Obwohl Locarno nur 16 000 Einwohner hat, existieren auch urbane Läden. Das Caffè dell’Arte ist Boutique-Hotel (hier nächtigt Bundesrat Alain Berset, 46, jeweils während des Locarno-Filmfestivals), Kunstgalerie und Shop mit Kinderkleidern von Come Nelle Favole in einem – geführt von Mutter und Tochter.

Zu Dolce Vita und Dolcefarniente gehört eine Kaffeepause. «Morgens musst du mich nicht treffen, wenn ich noch nicht meine zwei Espressi – also nacheinander – getrunken habe», so Christa. Aber das hat die zweifache Mutter schon vor Stunden erledigt. Nun, um elf Uhr, gönnt sie sich im Caffè Bartolomeo einen Cappuccino. Abends, nach dem Dinner, steigt sie wieder auf Espresso um.

Christa Rigozzi in Locarno

Alte Mauern: Das Ristorante Negromante befindet sich im ältesten Haus von Locarno und verfügt über einen öffentlichen Innenhof.

Thomas Buchwalder

Ein Tipp für ein idyllisches Abendessen befindet sich unweit, im ältesten Gebäude Locarnos. Die Mauern des Ristorante Negromante stammen aus dem 14. Jahrhundert. Der grüne Innenhof bietet ein perfektes Ambiente. «Aber ich liebe es auch, im Blu Restaurant & Lounge am See Sushi zu essen oder einen Apéro zu trinken.» Dieses befindet sich direkt neben dem Termali Salini & Spa – Christas Wellness-Tipp.

Noch ist Shoppen in der Altstadt angesagt. Mit dem Damenvelo gehts ein paar Hausnummern weiter in die Pelletteria von Corrado Di Salvo. Bei ihm finden Frauen das, was sie begehren: Taschen jeglicher Marken! Vor einiger Zeit hat Di Salvo selber begonnen, Eigenkreationen in Handarbeit herzustellen. Gerade erklärt er Rigozzi seine Prototypen, die er aus dem ausgedienten Plakat des Locarno Festival herstellt (1.–11. August). So ein Schwatz unter Tessinern dauert. «Ich mag die Leute hier. Sie sind cool und nett», sagt sie.

Christa Rigozzi in Locarno

Gute Schwingungen: Bei Aequilibrium Tattoos war Christa schon öfters Kundin. Tätowierer Mattia kennt sie über dreissig Jahre.

Thomas Buchwalder

Zum Schluss schaut Christa bei Aequilibrium Tattoo, bei ihrem «Tattoo-Man», vorbei. «Mattia kenne ich, seit ich etwa drei Jahre alt bin.» Zusammen mit ihrem Bruder hat er in Bellinzona Eishockey gespielt. Sein Bruder wiederum kickte mit Gatte Giovanni den Fussball. «Viele meiner Freunde sind im Tessin geblieben», so Christa. Und einer setzt nun gerade die Nadel an ihren Achillesfersen an. Zehn Minuten später ziert das 14. Tattoo ihr Körper: «good vibes» – gute Stimmung, wie am Ferienort in Locarno zu spüren ist.

Morgen zeigt Gian Simmen, wo er das Kind im Manne rauslässt. Weitere Geschichten und Tipps für Ferien in der Schweiz finden Sie hier.

  • Lausanne VD: Ein Zentrum mit vielseitigem Mix. Im Herzen von Lausanne befindet sich auf 55 000 m² ein innovatives Stadtviertel zum Erleben: das Quartier du Flon. In und um die historischen und modernen Gebäude pulsiert Tag und Nacht das Leben dank dem reichhaltigen sozialen und kulturellen Angebot. flon.ch/de

  • Genf: Badespass mit Sauna. Freizeit, Sport und Gesundheit bieten Les Bains de Pâquis. Die Bäder (seit 1872) sind Lieblingsort vieler Genfer. Auch bei kälteren Temperaturen wagen sich manche ins Wasser – zumindest in den Hammam oder in die Sauna. www.bains-des-paquis.ch

  • Schönenwerd SO: Die sozialen Spiegel. Mit seinen 40 Maschinen regt Paul Gugelmann seit über 50 Jahren die Menschen zum Staunen, Träumen, Denken, Besinnen und Lachen an. Im Museum in Schönenwerd dienen die über 40 Werke als Spiegel der Menschheit. www.gugelmann-museum.ch

  • Zürich: Genussvoll in die Höhe. Gastronomie trifft auf Kletterspass in der Boulderhalle Minimum in Zürich. Das Hängen an der Kletterwand fordert den Körper. Für den Kraftakt kann vor Ort Energie getankt werden. Das «Minimum» verwendet saisonale Bio-Produkte für seine Pasta und Burger. minimum.ch

  • Freiburg: Golf in the City. Durch die idyllische Altstadt von Freiburg führt das älteste Stadtgolf der Schweiz. Seit zehn Jahren können Freunde und Familien während des ganzen Jahres auf acht Kilometern den Golf-Parcours mit 18 Loch spielen. www.fribourgtourisme.ch

  • Basel: Schrift, Buch, Papier. In einer spätmittelalterlichen denkmalgeschützten Mühle lässt sich interaktiv die Geschichte des Papiers, der Schrift, des Schriftgusses und des Buchdrucks bis hin zum Buch erleben. Fast alle Räume der vierstöckigen Papiermühle sind rollstuhlgängig. www.papiermuseum.ch

  • Baden AG: Eintauchen in die Kultur. Einen Treffpunkt für vielseitig Interessierte ab 16 Jahren bildet das Kulturlokal Werkk in Baden AG. Im Programm: Konzerte, Partys, Gastronomie, Theater und Ausstellungen. werkk-baden.ch

  • Staad SG: Ausflug ins Farbenfrohe. Am Bodensee steht das Hundertwasserhaus Altenrhein. In der Führung werden die Geschichte der Markthalle und die Philosophie des Künstlers Hundertwasser erzählt. www.markthalle-altenrhein.ch

  • Zürichsee: Stand-up-Paddling oder Yoga? Wer sich zwischen den zwei Sportarten nicht entscheiden kann, findet bei SUP-Yoga auf dem Zürichsee nicht eine Alternative, sondern die Kombination. Die Qual der Wahl hat ein Ende. supyogazuerich.ch

  • Von Aurelia Robles am 28.07.2018