8000 Kilometer in 16 Tagen Christa Rigozzis Roadtrip quer durch die USA

Sie haben sich ihren grossen Wunsch erfüllt: Christa Rigozzi und ihr Mann Giovanni starteten vor knapp drei Wochen ihren US-Roadtrip in Washington D.C. im Osten. Ihr Ziel: Santa Monica im Westen. Mit SI online spricht die Moderatorin und Ex-Miss-Schweiz über ihr Abenteuer auf vier Rädern und sagt, was sie von einer Auswanderung in die USA hält. 

SI online: 8000 Kilometer in 16 Tagen, einmal quer durch die USA, durch 18 Staaten - da haben Sie und Ihr Mann Giovanni Marchese sich viel vorgenommen.
Christa Rigozzi: Ja, in der Tat, wir haben wirklich sehr viele Kilometer gemacht. Aber mit den vielen Stopps, Besuchen in Nationalparks und Übernachtungen war es einfach nur wunderschön und nie anstrengend. Wir hatten auch Glück und standen nie im Stau. 

Was war Ihr Highlight?
Im Yellowstone Nationalpark und beim Mount Rushmoure durften wir wunderschöne Landschaften, Vulkane und Aussichten geniessen. Einfach atemberaubend.

An welches Erlebnis erinnern Sie sich besonders?
Während unserer Stopps kamen wir immer mit vielen Amerikanern in Kontakt, was sehr spannend war. Weil wir sehr offene Menschen sind, haben sie uns sofort in ihr Herz geschlossen. Vor sieben Jahren zum Beispiel lernten wir eine Familie aus St. Louis kennen, als wir gerade auf der Route 66 unterwegs waren. Dieses Jahr haben wir sie überrascht und wieder besucht.

Die Reaktion der Familie?
Sie war sprachlos und berührt.

Auf welches Erlebnis hätten Sie verzichten können?
Auf keines! Wir haben nur Tolles gesehen und hatten auch sehr viel Glück mit dem Wetter. Da wir von Osten nach Westen gefahren sind, konnten wir all die Stürme, Gewitter und Hochwasser hinter uns lassen.

Mein Herz gehört der Schweiz

Gibt es gar nichts, das Ihnen nicht gefallen hat?
Nun ja, die Sioux Falls - die waren klein und schmutzig. Unser Rheinfall bei Schaffhausen ist und bleibt die Nummer eins.

Wie sind Sie mit dem amerikanischen Essen zurechtgekommen?
Wir wollten abends immer gut essen und suchten uns deshalb auch gute Restaurants aus. Mal gab es typisch amerikanisches Essen mit Steak, mal italienisch mit Pasta und mal feinen Fisch. Das war uns wichtig, zumal es tagsüber meist nur Früchte und Brötli - von mir zubereitet - gab. Ab und zu gabs auch einen Hamburger. Ungesund und fettig gehört nun mal auch zu den USA, einfach nicht jeden Tag. Trotzdem muss ich jetzt sagen: Ich kann momentan kein Fast Food mehr sehen.

Sie haben sich regelmässig von Ihren Ferien ein Erinnerungstattoo stechen lassen? Was gab es jetzt?
Dieses Mal kehre ich ohne neues Tattoo heim. Ich liess mir dafür im März während unserer Miami-Ferien eines stechen. Ich bin momentan also zufrieden.

Die USA scheinen es Ihnen angetan zu haben, viele Ihrer Ferien verbrachten Sie schon dort. Wie sieht es mit einer Auswanderung aus?
In den USA zu leben, wäre nichts für uns - auch wenn wir das Land sehr lieben. Aber wir lieben das Land, gerade weil wir dort unsere Ferien verbringen dürfen. Dort zu wohnen, ist aber etwas anderes. Ausserdem würde ich die Schweiz vermissen. Mein Herz gehört hierhin. Hier will ich alt werden.

Im Dossier: Alles über Ex-Miss-Schweiz Christa Rigozzi

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