«Arena/Reporter»: Legt das Handy weg! Christa Rigozzi: «Meine Kinder dürfen mit Grosi skypen»

Am kommenden Sonntag reden Christa Rigozzi und Jonas Projer bei «Arena/Reporter» über das Smartphone und die ständige Erreichbarkeit im digitalen Zeitalter. Mit SI online spricht die Moderatorin über den Handy-Gebrauch in ihrer Familie und verrät, warum sie ihr Gerät nie stumm schaltet.
Christa Rigozzi Moderatorin «Arena/Reporter» auf SRF Porträt
© SRF/Daniel Winkler

Zusammen mit Jonas Projer moderiert Christa Rigozzi auf SRF die Sendung «Arena/Reporter».

Wer Christa Rigozzi, 35, auf Social Media folgt, denkt, das Handy sei ihr ständiger Begleiter. Auf Instagram und Co. postet die Ex-Miss-Schweiz und Moderatorin fast täglich neue Fotos und Videos. Doch der Eindruck täuscht. «Ein Foto auf Social Media hochzuladen, kostet mich drei Minuten. Danach lege ich das Handy wieder weg», sagt Christa Rigozzi gegenüber SI online.

Sie sei nie einfach aus Langeweile am Surfen. Als Moderatorin, Model und Markenbotschafterin sei sie aber von Berufes wegen viel online. «Ich erledige alles mit dem Smartphone. Vom Nachrichtenlesen über E-Mails beantworten bis zu Zahlungsaufträgen.» Wenn sie von zu Hause oder im Zug arbeite, recherchiere sie auch viel. «Ich google nach Informationen über meinen Auftraggeber, einen Event oder Themen, die ich als Moderatorin anspreche.»

«Wenn ich kein Wlan habe, werde ich verrückt»

Weil sie alles mit demselben Gerät erledige, sei sie «sehr abhängig» davon, gesteht Rigozzi. «Wenn ich kein WLAN habe, werde ich verrückt», sagt sie und lacht. Durchschnittlich ist Christa Rigozzi zwischen drei und sechs Stunden pro Tag online. «In Ausnahmefällen können es bis zu acht Stunden sein.»

Christa Rigozzi Porträt mit Mikrofon in der Hand
© Instagram/Christa Rigozzi

Erfolgreiche Geschäftsfrau: Christa Rigozzi arbeitet als Model, Moderatorin und Markenbotschafterin.

Sie kann sich abends gut abgrenzen

Trotzdem könne sie abends problemlos abschalten. «Ich habe nie Einschlafprobleme. Vom Abendessen an lege ich das Handy zur Seite und schaue nicht mehr auf das Display.» Über Nacht liegt ihr Gerät auf dem Nachttisch. Stumm schaltet Rigozzi es aber nie: «Ich will für meine Familie und Freunde 24 Stunden lang erreichbar sein, besonders in Notfällen.»

 

Ganz schaltet sie das Gerät nur selten aus. «An Beerdigungen, Hochzeiten und beim Abendessen mit Freunden im Restaurant bin ich offline - und natürlich im Flugzeug.»

Am Tisch will ich mich mit meinen Töchtern und meinem Mann unterhalten und nicht am Handy sein

Sofern die ehemalige Miss keinen Anlass moderiert, gehört die Zeit ab 19.00 Uhr ihrer Familie. «Am Tisch will ich mich mit meinen Töchtern und meinem Mann unterhalten und nicht am Handy sein.» Grundsätzlich gibt Rigozzi ihren bald zweijährigen Zwillingsmädchen ihr Handy nie. «Es gibt eine Ausnahme und das ist in den Ferien. Wenn wir mit den Grosseltern skypen oder facetimen, dürfen Alissa und Zoe das Handy selbst in der Hand halten.»

Christa Rigozzi mit ihren Zwillingsmädchen Alissa und Zoe
© Instagram/Christa Rigozzi

Christa Rigozzis Zwillinge dürfen das Handy nur haben, um mit ihren Grosseltern über Skype zu telefonieren.

Die Töchterchen hätten ohnehin lieber klassisches Spielzeug, erklärt Rigozzi. «Ich finde es toll, dass sich Alissa und Zoe auch ohne elektronische Geräte beschäftigen können.» Im Moment hätten die kleinen Mädchen besonders viel Spass an Bilderbüchern, Puzzles und Puppen.

Die Mädchen üben kochen à la Christa

Seit sie ihre berühmte Mama beim Sugo machen beobachtet haben, seien sie fasziniert von Küchengeräten und Geschirr. «Gio und ich haben ihnen eine Spielküche gekauft, wo sie sich verwirklichen können.» Sie hätten grossen Spass daran und seien ganz in ihr Spiel versunken, so Rigozzi.

Christa Rigozzi mit Zwillingen Alissa und Zoe Weihnachten 2017
© Instagram/Christa Rigozzi

Alissa und Zoe feiern im Dezember gleich zwei Feste: Am 25. Dezember Weihnachten und am 31. Dezember haben die Zwillingsmädchen Geburtstag.

Am 31. Dezember 2018 werden ihre Zwillingsmädchen zwei Jahre alt. Die Moderatorin hat sich bereits Gedanken gemacht, was sie ihnen schenken wird. «Sicher kein Handy oder sonstiges elektronisches Spielzeug. Gio und ich dachten an einen Mini-Verkaufsladen.» 

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