Startschuss für CNN Money Switzerland Urs Gredig träumt von einem Interview mit Donald Trump

Heute Mittwoch geht CNN Money Switzerland erstmals auf Sendung. Der Startschuss am WEF ist kein Zufall, sagt Chefredaktor Urs Gredig.
Urs Gredig_Chefredaktor CNN Money Switzerland
© Keystone

Der ehemalige SRF-Mann Urs Gredig ist Chefredaktor von CNN Money Switzerland.

Es ist soweit: Heute Mittwochabend geht der neue Business-TV-Sender CNN Money Switzerland erstmals auf Sendung. Der englischsprachige Kanal, bei dem Geld eines der Hauptthemen ist, nutzt das Stelldichein der Mächtigen aus Politik und Wirtschaft am Weltwirtschaftsforums WEF in Davos für seine erste Ausstrahlung. 

Man wolle als erster nationaler englischsprachiger Multimedia-Wirtschaftskanal die Lücke für eine auf die Schweiz fokussierte Plattform schliessen, sagt Chefredaktor Urs Gredig, 47, zu «Blick». Der ehemalige SRF-Mann ist Chefredaktor beim neuen Sender. 

Moderatorin Martina Fuchs spricht neun Sprachen

Internationalität spiegelt sich auch im vierköpfigen Moderatorinnen-Team wider: Drei von ihnen stammen aus dem englischsprachigen Raum.

Moderatorinnen CNN Money Switzerland
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Ein Quartett führt durch das Programm von CNN Money Switzerland (v.l.): Ana Maria Montero, USA, Hannah Wise, GB, Amanda Kayne, GB und die Schweizerin Martina Fuchs.

Auch die einzige Schweizerin, Martina Fuchs, 35, hat ihre Karriere bisher vor allem im Ausland gemacht. Sie war als Senior Business Reporter für CCTV in Peking sowie für Reuters TV in London und Dubai tätig. Die Aargauerin spricht neun Sprachen, darunter Arabisch und Chinesisch. Die vier Anchor-Women werden täglich im Rahmen der Sendung «The Swiss Pulse» von 18 bis 21 Uhr zu sehen sein.

Bekommt Urs Gredig Trump vors Mikrofon?

Langsam steige die Nervosität, sagt Urs Gredig. «Wir machen gerade noch den letzten Schliff. Aber ich bin sicher, dass es gut kommt!» Das WEF als Startpunkt sei Absicht. «Für uns die ideale Plattform mit Wirtschaft und Politik, und der Schweiz im internationalen Kontext. Das sind genau unsere Themen», erklärt der ehemalige Tagesschau-Moderator.

Und fügt an: «Der Traum wäre natürlich ein Interview mit Donald Trump. Vielleicht können wir ihn irgendwo abfangen, ich als Davoser kenne den Ort ja sehr gut», sagt er und räumt ein, dass das wohl eher unrealistisch sei.

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