Sabina Schneebeli Comeback im Theater

Vor 20 Jahren berliess sie die Bühne - «wegen extremem Lampenfieber». Heute ist Schauspielerin Sabina Schneebeli ruhiger. Und traut sich in der Reprise von Martin Suters «Business Class» wieder, im Theater aufzutreten.
Sabina Schneebeli als Mutter von Wrigley im Film «Mein Name ist Eugen» mit Manuel Haeberli (Eugen, rechts) und Janic Halioua (Wrigley, Mitte),
© Keystone Sabina Schneebeli als Mutter von Wrigley im Film «Mein Name ist Eugen» mit Manuel Haeberli (Eugen, rechts) und Janic Halioua (Wrigley, Mitte),

Nach einer Tanzausbildung stand Sabina Schneebeli erstmals auf der Bühne. Es folgten verschiedene TV-Rollen, und auch in Fernsehfilmen wie «Mein Name ist Eugen» trat Schneebeli auf. Jetzt gibt sie ihr Bühnen-Comeback und spielt eine intrigierende Zicke.

Auf die Frage, weshalb sie vor 20 Jahren die Bühne verlassen habe, antwortet die zweifache Mutter: «Ich hatte zeitweise extremes Lampenfieber, das wurde ungesund. Ich fühlte mich nicht wohl vor einem grossen Publikum. Die Kamera hingegen hatte für mich nie etwas Bedrohliches», so die Schauspielerin im «Tages-Anzeiger».

Den Schritt zurück ins Theater wagt die 46-Jährige, weil sie heute ruhiger sei: «Ich bin älter, gelassener, habe viel Erfahrung gesammelt.»

Schneebeli geniesst die grosszügige Zeit zum Proben. Bei Fernsehproduktionen sei diese meist sehr knapp bemessen. In der Reprise von Martin Suters «Business Class» spielt sie eine intrigante Zicke, macht dabei eine gute Figur und wirkt jugendlich.

Das liege wohl am Humor, den sie nicht verlieren wolle und der ihr wichtig sei: «Das gibt positive Lebensenergie. Ansonsten altere ich wie alle anderen auch», sagt die Schauspielerin, die schon bald in im Casinotheater in Winterthur zu sehen ist.
 

Auch interessant