Lejla Hodzic Cover-Shooting: Grosser Erfolg für Elite-Model

Welch ein Karriersprung für das Nachwuchsmodel Lejla Hodzic, 15: Die Gewinnerin des diesjährigen «Elite Model Look Switzerland» hat es auf das Cover eines italienischen Hochglanz-Magazins geschafft. SI online sprach mit ihr über das Shooting, Eifersucht in der Model-WG und ihr Vorbild Julia Saner.

SI Online: Gratulation! Nach der guten Platzierung am Elite-Model-Weltfinale in Shanghai haben Sie es aufs Cover des italienischen Magazins «Grazia» geschafft. Was bedeutet Ihnen der Erfolg, Lejla Hodzic?
Lejla Hodzic: Für mich ist ein Traum in Erfüllung gegangen, ich bin wahnsinnig stolz darauf.

Wie lief das Shooting ab?
Die Atmosphäre war sehr angenehm, locker und ich habe mich von Anfang an wohl gefühlt. Als ich am Morgen in das Mailänder Fotostudio kam, wurde ich zuerst gestylt. Dann ging's an die Arbeit. Das Shooting dauerte den ganzen Tag.

Gab's etwas zu Essen?

Allerdings! Der Zmittag war der absolute Wahnsinn. Ein riesiger Tisch war übersäht mit allen erdenklichen Pasta-Gerichten, Tomaten-Mozzarella-Salat und noch vielen anderen italienischen Spezialitäten. Die Organisatoren haben sehr darauf geachtet, dass man richtig isst.

Wann erfuhren Sie, dass Sie es aufs Titelblatt schafften?
Erst im Nachhinein von meiner Mailänder Agentur, als das Magazin schon gedruckt war. Ich konnte kaum glauben, was sie mir da erzählen und musste es sofort meinen Eltern sagen.

Wie haben sie reagiert?
Sie waren genauso sprachlos wie ich. Meinem Vater kamen vor Freude sogar Tränen. Ich bin so froh um ihre Unterstützung.

Ihr Vater begleitete Sie nach Ihrem Sieg am «Elite Model Look Switzerland». Jetzt sind Sie mit Ihren 15 Jahren alleine in der Modemetropole Mailand.
Genau, und es funktioniert sehr gut. Ich fühle mich sehr wohl in der Stadt und habe sogar Sehnsucht nach ihr, wenn ich für ein Wochenende in der Schweiz bin. Natürlich gibt es auch Momente, in denen ich meine Eltern daheim vermisse oder ich mich mit meinen Freunden treffen möchte. Tägliche Telefongespräche vertreiben dieses Heimweh aber wieder schnell.

Sie leben in einer WG mit anderen jungen Models zusammen. Da sind doch Zickenkriege und Eifersuchtsszenen vorbestimmt, wenn die eine mehr Erfolg bei Castings hat als die andere.
Nein, überhaupt nicht. Klar, sind wir alle für den gleichen Traum in Mailand. Aber da wir so unterschiedliche Typen sind, betrachte ich sie nicht als Konkurrenz. Das wäre auch nur Zeitverschwendung.

Inwiefern?
Statt sich auf die anderen zu konzentrieren und sich den Kopf zu zerbrechen, was andere vielleicht besser können als ich, ist es wichtiger, an sich selbst zu arbeiten. Man muss sich immer verbessern und dafür auch seine Energie aufwenden.

Als Ihre WG-Gspänlis von Ihrem Cover-Erfolg erfahren haben, gab es also keinen Neid?

Unter uns Mädels nicht. Aber die Mutter einer Kollegin fragte, ob sie denn jetzt nicht eifersüchtig auf mich sei.

In einem Interview sprachen Sie von Ihrem Vorbild Julia Saner, die gerade einen Coup nach dem anderen landet.
Und das freut mich wahnsinnig für Julia. Dass sie jetzt in der «Vogue» erscheint, ist mehr als nur selbstverständlich. Sie hat das verdient. Wenn nicht sie, wer sonst?

Und was steht bei Ihnen in naher Zukunft an?
Vor Weihnachten habe ich sicherlich noch einige Castings. Ausserdem bin ich in der engeren Auswahl, mit Bildern in der Online-Ausgabe der italienischen «Vogue» zu erscheinen. Das wird sich hoffentlich bald entscheiden. So oder so bin ich aber mit meinem bisher Erreichten mehr als zufrieden.

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