Ironlady Daniela Ryf Das kommt nach ihrem Sieg auf Hawaii

Mit 13 Minuten Vorsprung hüpfte Daniela Ryf vergangenen Samstag über die Ziellinie des wohl härtesten Ausdauer-Wettkampfs der Welt. Die Schweizerin gewann den Ironman auf Hawaii und hat bereits Pläne fürs nächste Jahr.
Daniela Ryf Twitter Red Bull Gewicht Ironman Hawaii
© Jonas Mohr

Daniela Ryf: Erschöpft, aber glücklich nach ihrem Sieg.

8 Stunden, 57 Minuten und 57 Sekunden - und das nach 3.8 Kilometer schwimmen, 180 Kilometer Velo fahren und 42 Kilometer laufen. Daniela Ryf, 28, trat letzten Samstag (Ortszeit) bei der Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii in die Fussstapfen von Natascha Badmann und setzte damit ihre Siegesserie fort. Wenige Tage nach ihrem Triumph sagt sie zur «Schweizer Illustrierten»: «Ich wusste zwar, dass ich bereit bin. Aber ich spürte mehr Druck als vergangenes Jahr. Bei einem solch langen Rennen kann viel passieren.»

Doch dieses Jahr passierte nichts. Sie wurde nicht mehr überholt. Ihre Mutter Ursula meint voller Stolz: «Es war ein wunderschöner Moment. Ich hatte von Anfang an ein gutes Gefühl, war weniger nervös als letztes Jahr.» Die Ausnahme-Triathletin war froh, ihre Mama, aber auch enge Freunde am Strassenrand zu wissen. «Das hat unglaublich geholfen.»

Nach dem Ironman bedeutet für Daniela Ryf vor dem nächsten Event. Erst wird sie direkt von Hawaii ins Trainingslager nach Thailand reisen und dann an der «Challenge Bahrain» im November starten. Und sie will nächstes Jahr noch schneller laufen und die schnellste Ironlady der Welt werden.

Die ganze Story über Daniela Ryf, über den Rummel um ihre Person und ihren süssen Geheimtipp während des Rennens, lesen Sie in der «Schweizer Illustrierte» Nr. 42 - ab 16. Oktober am Kiosk, auf Ihrem iPad oder im webReader.

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