Fahnenträger bei Olympia Grosse Ehre für Dario Cologna

Der Skilangläufer Dario Cologna führt die Schweizer Olypmia-Delegation als Fahnenträger zur Eröffnungszeremonie. Kann das den abgeklärten Bündner nervös machen?
Dario Cologna Olypmia
© Keystone

Noch bisschen üben, dann kommt das gut: Dario Cologna ist offizieller Schweizer Fahnenträger bei Olympia.

Bei Olympia dabei zu sein, ist etwas vom Grössten, was einem Sportler in seiner Karriere gelingen kann. Skilangläufer Dario Cologna, 31, toppt dieses Erlebnis am 9. Februar noch: Als Fahnenträger darf er die Schweizer Athleten an die Eröffnungsfeier in Pyeongchang führen. Das hat der Verband Swiss Olympic entschieden.

Der Münstertaler freut sich auf seine Zusatzaufgabe: «Es ist mir eine grosse Ehre, die Schweizer Fahne an der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele ins Stadion zu tragen und damit unsere Delegation anzuführen!», schreibt der Sportler auf Instagram. «Olympische Spiele sind für einen Sportler das Grösste. Dass ich bei meiner dritten Teilnahme diese Aufgabe übernehmen darf, erfüllt mich mit Stolz. Ich möchte diese positiven Emotionen in meine eigenen Wettkämpfe mitnehmen und wünsche allen Schweizer Athleten viel Erfolg - hopp Schwiiz!»

Bloss kein Risiko!

Für den 31-Jährigen ist es bereits die dritte Olympiateilnahme in Folge. Dabei blieb es aber nicht beim blossen Mitmachen: Dario Cologna gewann 2010 in Vancouver Gold über 15 Kilometer Freistil und 2014 in Sotschi Gold im Skiathlon und Gold über 15 Kilometer klassisch. Somit gehört er zu den erfahrenen Athleten im Schweizer Lager.

Nur, wenn es um die Aufgabe des Fahnenträgers geht, ist er noch ein Anfänger. «Ich werde mir vielleicht ein paar Tips bei Simon Ammann holen», sagt Cologna zu «Blick». Der 36-jährige Skispringer führte die Schweizer 2014 in Sotschi zur Eröffnungszeremonie. Ein bisschen nervös ist der diesjährige Fahnenträger schon. Ein grosses Risiko will Cologna deshalb nicht eingehen. Immerhin schauen ihm Millionen von Menschen weltweit zu: «Ich werde die Flagge nicht unnötig stark herumschwingen, da will ich nichts riskieren.»

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