Was macht eigentlich... ...«das grösste Schweizer Talent» Maya Wirz?

Im März erfüllte sich ihr grosser Traum: Maya Wirz gewann die SRF-Castingshow «Die grössten Schweizer Talente». Nach der Album-Veröffentlichung wurde es aber wieder still um die Sängerin. SI online weiss, welche Projekte bei ihr anstehen, ob sie noch als Busfahrerin tätig ist - und was sie den Teilnehmern der zweiten «DGST»-Staffel rät.

Die meisten Castingshow-Teilnehmer verschwinden rasch wieder in der Versenkung. Dessen ist sich Maya Wirz, 49, bewusst. «Deshalb ist es nun wichtig, dass ich mich konstant im Business halten kann», sagt die Gewinnerin der ersten Staffel von «Die grössten Schweizer Talente». Bald wird sie mit Bo Katzmann auf Tour gehen - «eine Bewährungsprobe und ein Sprungbrett zugleich», wie sie sagt. Sie will die Chance nutzen, wieder vermehrt ins Rampenlicht zu kommen. Und sie sieht das Projekt als eine Lehre. «Bo Katzmann ist ein erfahrener Entertainer, von ihm kann ich noch viel lernen.» Im Oktober starten die Konzert-Proben, im November geht es für zweieinhalb Monate auf Tour. «Ich freue mich wahnsinnig!»

Bis dahin muss Wirz aber ihrem Brötchen-Job nachgehen. Denn noch steht sie als Busfahrerin bei der Autobus AG Liestal im Einsatz. «Von meinen Konzerten und CD-Verkäufen kann ich noch nicht leben», bedauert sie. «In der Schweiz ist es halt schwierig, mit Musik reich zu werden.» Inzwischen hat sie ihr Arbeitspensum aber auf 50 Prozent reduzieren können. «Und ab November werde ich für die Tournee drei Monate ganz aussetzen.»

Sie sei zufrieden mit dem, was seit ihrem Sieg im vergangenen März geschehen ist. Sie habe ihr Album «Mein Traum» realisieren können, werde regelmässig für verschiedene Anlässe gebucht - und könne Musik machen, das sei das Wichtigste. «Die Show hat mir enorm viel gebracht», sagt sie. Ehrensache, dass sie die neue Staffel von «Die grössten Schweizer Talente» mitverfolgen wird. «Ich werde mit den Kandidaten leiden, das weiss ich schon jetzt.» Und gerät ins Schwelgen: «Ach, ich weiss genau, wie sich die Leute jetzt fühlen.»

Derzeit laufen die Castings für die zweite Staffel. Was rät sie den jungen Talenten? «Sie sollten offen gegenüber dieser völlig neuen Erfahrung sein und annehmen, was kommt», antwortet sie. «Sich einfach vom Strom mitreissen und sich treiben lassen.» Die Kritik sollten sie an-, «aber nicht todernst nehmen». Das Leben müsse danach schliesslich weitergehen können. «Man hat zu jedem Zeitpunkt damit zu rechnen, rauszufliegen - oder weiterzukommen.»

Im Winter 2012 startet die zweite Staffel von «Die grössten Schweizer Talente». Neu zeigt das Schweizer Fernsehen, nebst der Sendungen am Samstagabend, vier zusätzliche Castingshows am Mittwochabend um 20.05 Uhr. In der Jury sitzen wieder DJ BoBo, Christa Rigozzi und Roman Kilchsperger.

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