Linda Fäh Das sagt sie über ihr «Stadl»-Aus

Am Samstagabend durfte Linda Fäh vor einem Millionenpublikum ihren ersten Song präsentieren. Zwar schied sie beim «Musikantenstadl»-Nachwuchswettbewerb in Kroatien aus, enttäuscht aber ist sie nicht, wie sie SI online erzählt.

SI online: Linda Fäh, Sie schieden mit 12,9 Prozent der Zuschauerstimmen beim Nachwuchswettbewerb vom «Musikantenstadl» aus. Wie enttäuscht sind Sie?
Linda Fäh: Das Abschneiden ist ein ganz klares Statement. Das TV-Publikum hat sich für Marilena entschieden, weil es Volksmusik wollte. Ich hingegen habe einen sehr modernen, poppigen Schlager gesungen.

«Ich und Du» heisst das Lied, das Sie zum ersten Mal vor Publikum vorgetragen haben. Welches Feedback haben Sie darauf erhalten?
Durchwegs positives. Was mich besonders freut, sind die vielen Komplimente von Fachleuten. Viele schätzten, dass ich frischen Wind in den «Stadl» und in die Schlagerszene hineingebracht habe, und rieten mir, mich auf keinen Fall verbiegen zu lassen.

Stand dies denn zur Diskussion?
Nein! Mein Produzent und ich haben den Song bewusst so gelassen und ihn nicht neu-arrangiert.

Gefiel Ihnen Ihr Auftritt?
Für mich lief alles super und nach meiner Performance war ich sehr glücklich und zufrieden.

Welche Erfahrung nehmen Sie für sich mit zurück in die Schweiz?
Es ist grosser Gewinn für mich, dass ich das Lied vor einem Millionenpublikum präsentieren durfte. Dass ich den Nachwuchswettbewerb nicht gewonnen habe, ist für mich darum nur zweitrangig. Mir war es wichtig, in Deutschland, Österreich und der Schweiz wahrgenommen zu werden. Und diese Chance erhielt ich mit dem Auftritt.

Warten nach dem «Musikantenstadl» weitere Auftritte auf Sie?
Nein, vorerst nicht. Oberste Priorität hat jetzt mein Album, das im Herbst in die Läden kommt. Ausserdem bin ich mit meinen Moderationen vorerst auch beschäftigt genug.

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