Alexa Lauenburger gewinnt «Das Supertalent» Lucas Fischer und Jason Brügger freuen sich trotz Niederlage

Es hätte alles so schön sein können. Gleich zwei Schweizer Talente waren am Samstagabend im Finale von «Das Supertalent» dabei. Im Publikumsvoting gingen aber beide leer aus. Überflügelt wurden sie von der zehnjährigen Alexa Lauenburger und ihren Hunden. Die beiden Schweizer zeigen sich als faire Verlierer. «Das Gefühl auf dieser Bühne war besser als jeder Sieg», sagt Jason Brügger.
Lucas Fischer Supertalent RTL
© RTL/Stefan Gregorowius

Lucas Fischer holte sich mit seinem Finalauftritt Lob der Jury - doch für den Sieg beim Publikum reichte es nicht.

Sie gaben alles - und trotzdem reichte es nicht. Jason Brügger, 24, und Lucas Fischer, 27, vertraten am Samstagabend die Schweiz bei «Das Supertalent» auf RTL. Zwar rissen sie das Publikum in der Liveshow von den Stühlen, und von der Jury gab es ausschliesslich positives Feedback. Die Mehrheit der Anrufer aber entschied sich für Alexa, 10.

Souveräner Auftritt von Lucas Fischer

Vor allem Lucas Fischer galt im Vorfeld als grosser Favorit. Er wurde bei seinem ersten Auftritt vor der Jury direkt ins Finale gewählt. Nazan Eckes, 41, die neben Dieter Bohlen, 63, und Bruce Darnell, 60, in der Jury sitzt, drückte für ihn den «Golden Buzzer». «Ich fühlte nur noch Glückshormone», sagte Fischer im Anschluss daran im Gespräch mit SI Online. «Ich habe mit keiner Faser meines Körpers mit so einem Triumph gerechnet.»

Für den Finalauftritt überlegte sich der ehemalige Profi-Kunstturner etwas Spezielles, turnte nicht nur am Barren, sondern auch am Boden. Dazwischen sorgte er mit seiner Interpretation des Hits «Stay» von Rihanna für Gänsehaut. Die Jury war nicht nur von seinem Auftritt begeistert, sondern auch von seinem Willen: «Das war eine tolle Show. Und du bist ein grosses Vorbild!», meinte Bruce Darnell zu Lucas, der seine Karriere wegen seiner Epilepsie aufgeben musste. Aber alles nützte nichts: Fischer ging leer aus.

Lucas Fischer Supertalent RTL
© Joseph Khakshouri

Lucas Fischer zieht vor der grossen Show sein Kostüm an.

Eleganz und eine Prise Erotik von Jason Brügger

Anders als Lucas Fischer musste sich Jason Brügger vor einer Woche noch im Halbfinale beweisen - und ergatterte sich dort das Finalticket. Am Samstagabend sorgte er vor dem Live-Publikum für Begeisterung. Die Performance des «DGST»-Siegers basierte auf dem Element Wasser, das der Show eine gehörige Portion Erotik verlieh. Das entging auch der einzigen Frau in der Jury nicht, Moderatorin Nazan Eckes. «Ich habe versucht, mich auf deine Performance zu konzentrieren und nicht auf deinen Body!» - «Unfassbar», befand Jury-Chef Dieter Bohlen. «Vor allem, wenn man bedenkt, dass du – wie ich auch – Höhenangst hast!»

Jason Brügger Supertalent
© RTL/Stefan Gregorowius

Jason Brügger zeigte beim «Supertalent»-Finalauftritt sein Können - und eine Prise Erotik.

Alexa und ihre Hunde begeisterten alle

Insgesamt traten 14 Finalisten an, neben den zwei Schweizer Darbietungen gab es Tier-Aufführungen, ein Geigenkonzert, es wurde getanzt, geturnt und gesungen. Das Publikum am meisten zu überzeugen vermochte die Darbietung von Alexa Lauenburger. Die Zehnjährige liess ihre acht Hunde tanzen, springen und sogar Saltos schlagen. Kind und Hunde  - da hatte niemand anders eine Chance.

Alexa Lauenburger Supertalent
© RTL/Stefan Gregorowius

Die zehnjährige Alexa Lauenburger überzeugte das Publikum zusammen mit ihren Hunden.

A propos Hund: Jason Brügger brachte es nicht übers Herz, seinen Mops Bombo so lange allein im Hotelzimmer zu lassen und liess ihn in einer Tasche in seine Garderobe schmuggeln. Und für Lucas Fischer ging an der Afterparty tatsächlich noch ein Wunsch in Erfüllung: Endlich traf er auf Nazan Eckes, die ihn in den Final gebuzzert hatte, und überreichte ihr eine signierte Ausgabe seines Buches «Tigerherz». Feiern musste er dann allerdings ohne seine Eltern und einen Grossteil der Freunde: Diese waren im Fanbus angereist und fuhren noch in der Nacht zurück in die Schweiz. Für Jason fiel die Afterparty bescheiden aus. Da er am nächsten Tag schon weiter musste, stiess er noch mit ein paar Freunden im Hotel an.

Keine enttäuschten Gesichter

Enttäuscht dass es nicht geklappt hat mit dem Sieg sind weder Jason noch Lucas. «Natürlich ist es schade, aber es hat auch Vorteile», meint Jason. «Jetzt kann ich mich voll und ganz auf mein nächstes Engagement konzentrieren.» Auch bei Lucas überwiegt die Freude, überhaupt dabei gewesen zu sein: «Eine unglaubliche Erfahrung, die ich nie vergessen werde.»

Jason Brügger Lucas Fischer Supertalent
© Joseph Khakshouri

Lucas Fischer und Jason Brügger freuen sich trotz der Niederlage über ihre Teilnahmen am Finale vom «Supertalent».

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