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Jastina will den Rauswurf nicht auf sich sitzenlassen

Missen-Machern droht eine Klage wegen Ehrverletzung

Die Schlammschlacht zwischen Jastina Doreen Riederer und der Miss-Schweiz-Organisation scheint kein Ende zu nehmen. Im Umfeld der ehemaligen Miss wird gar über mehrere Klagen gegen die Missen-Macher gesprochen. SI online kennt die Umstände.

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Jastina Doreen Riederer wurde frühzeitig aus ihrem Amt abgesetzt.

Thomas Buchwalder

In einer Medienmitteilung gab die Miss-Schweiz-Organisation Mitte Woche bekannt, dass Jastina Doreen Riederer von ihrem Amt als Miss Schweiz per sofort freigestellt ist. Für sie kam die Nachricht völlig überraschend und ohne Vorwarnung. Ein grosser Streitpunkt scheinen die ausstehenden Lohnzahlungen zu sein: «Ich habe schon seit einiger Zeit keinen Lohn mehr bekommen», beschwerte sich Jastina beim Treffen mit SI online am Donnerstag.

Auch in der Mitteilung der Organisation wird erwähnt, dass der Lohn von Jastina im Sommer gekürzt wurde, unter dem Vorwand von mangelnder Popularität. Wie SI online nun aus dem Umfeld der Miss erfahren hat, sei eine Betreibung gegen die Macher der Wahl eingeleitet und das Verfahren laufe bereits.

Klage wegen Ehrverletzung

Der finanzielle Schaden ist der ehemaligen Miss offenbar aber zweitrangig. In erster Linie leide sie nun unter dem Imageschaden durch die ganze Geschichte, heisst es. Und genau deswegen könnte es für die Spreitenbacherin nun eine Option sein, vor Gericht zu ziehen und zusätzlich eine Klage wegen Ehrverletzung einzuleiten.

Allgemein soll es Jastina gut gehen. Sie sei selbstsicher und freue sich auf ihre Zukunft unabhängig von der Missen-Organisation. Ihre Bookings mache sie in Zukunft selber.

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Jastina wollte sich gegenüber SI online nicht äussern. Die Organisatoren der Miss-Schweiz-Wahl, Iwan und Andrea Meyer, waren telefonisch für eine Stellungnahme nicht erreichbar. Lediglich per Mail liessen sie verlauten: «Aktuell nehmen wir zum Schutz der Person von Jastina Doreen Riederer sowie ihrem Umfeld zu ihren Behauptungen keine Stellung.»

Von Toni Rajic am 26.01.2019
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