«Der Bachelor» Lara: «Ich war ziemlich down»

Sie galt von Anfang an als Vujos Favoritin. Auch die SI-online-User wählten Lara in einer Umfrage auf Platz eins. Doch der Bachelor hat sich am Ende gegen die 22-jährige St. Gallerin entschieden und die letzte Rose Konkurrentin Michaela gegeben. Wie es ihr damit geht? SI online hat mit der Zweitplatzierten gesprochen.
Der Bachelor Staffel 2: Interview Lara nach Finale
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Lara im Finale. Hier hofft sie, die letzte Rose vom Bachelor zu erhalten. Doch die 22-Jährige wird enttäuscht.

Es war eine Zitterpartie im grossen Finale von «Der Bachelor». Vujo Gavric, 27 entschied sich am Montagabend für Kandidatin Michaela - und damit gegen Lara, die als Favoritin galt. Nicht nur im grossen Kandidatinnen-Check ging sie als Siegerin hervor, auch in der Umfrage wählten die SI-online-User die 22-Jährige auf Platz eins. Dennoch hat es nicht gereicht. «Ich war sehr enttäuscht. Es hat weh getan. Immerhin verbrachten wir viel Zeit miteinander. Ich dachte wirklich, meine Chancen stünden gut», sagt Lara im Gespräch mit SI online.

Sie habe viel mit ihrer Mama gesprochen, als sie in die Schweiz zurückgekehrt sei, verrät die St. Gallerin. «Ich war ziemlich down.» Doch der Alltag und die Arbeit hätten sie abgelenkt. «Jetzt geht es mir wieder viel besser.» Lara ist noch immer Single - aber das mache ihr nichts aus. Im Gegenteil: Nachhinein sei es gut, dass der Bachelor sich für die 24-jährige Michaela entschieden habe. «Sie hat sich wirklich sehr in ihn verliebt. Deswegen gönne ich Michaela den Sieg von Herzen.»

Ob sie ihrer anderen Konkurrentin - Samira - den Sieg ebenso gegönnt hätte? Immerhin waren die beiden in der Sendung Erzfeindinnen. «Den Streit haben Samira und ich beigelegt», sagt Lara und ergänzt: «Am Montag haben wir uns gemeinsam das Finale beim ‹Public Vujoing› angeschaut und konnten darüber lachen, wie wir miteinander umgegangen sind.» Es sei aber schon ein komisches Gefühl gewesen, die Szenen am TV zu sehen. Besonders, als Michaela sich halbnackt mit Vujo im Bett vergnügt habe. Da die Bernerin aber am Ende zur Siegerin gekürt worden sei, spiele das keine Rolle mehr.

Kontakt habe sie mit Vujo nur noch selten. Ab und zu gibts eine SMS, wies denn so geht. Wie würde sie reagieren, wenn Vujo anrufen und sagen würde, er habe es sich anders überlegt? «Das ginge jetzt nicht mehr. Er hat Michaela gewählt. Das aus einem bestimmten Grund. Er hat für sie offenbar mehr Gefühle entwickelt als für mich. Da kann er im Nachhinein nicht mehr kommen», stellt Lara klar. Auch wenn es sicherlich auch mit verletztem Stolz zu tun hat. Denn: «Ich finde ihn immer noch cool.»

Wann sie in der Staffel ihre Pole-Position abgeben hat, weiss Lara nicht. «Ich habe diese Favoriten-Rolle selbst zwar wahrgenommen, aber ich habe mich nie so gefühlt.» Vor den Entscheidungen sei sie jedesmal genauso nervös gewesen wie alle anderen auch. Auch Kritik musste Lara einstecken. Vujo hatte ihr bei einem Einzeldate gesagt, sie hätte ihr Strahlen verloren. «Das war wie eine Ohrfeige.»

In ihrem persönlichen Umfeld ist man sich jedenfalls einig: Lara hätte den Sieg verdient. Zumindest wird der Zweitplatzierten das immer wieder mitgeteilt. «Meine Freunde können Vujos Entscheidung nicht verstehen.» Auch auf der Strasse wird sie regelmässig angeprochen. «Dass es so extrem wird, hätte ich nicht gedacht. Alle wollen Fotos mit mir machen und fragen mich über die Sendung aus. Dabei ist das doch nur ‹Der Bachelor›. Ich bin ja kein Filmstar», wundert sich die St. Gallerin.

Dabei könnte sich dies ja bald ändern. Viele Bachelor-Kandidatinnen haben in der Vergangenheit den Bekanntheitsgrad genutzt, um in der Branche Fuss zu fassen. Und Lara interessiert sich tatsächlich für eine Karriere im Rampenlicht. «Ich habe mir immer gewünscht, Schauspielerin zu werden. Angeboten wäre ich deshalb nicht abgeneigt. Und ich modle ja nebenbei schon eine Weile, vielleicht habe ich da jetzt auch ein paar Chancen mehr.»

Alles zur Kuppelshow finden Sie im grossen SI-online-Dossier.

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