Bachelor-Zweite Hülya weint Tobias Rentsch nach «Ich habe immer noch Gefühle für Tobi»

Sie war dem Sieg so nahe - und kassierte am Ende doch einen Korb. Bachelor-Finalistin Hülya musste Tobias Rentsch ihrer Konkurrentin Natalie überlassen und mit gebrochenem Herzen zurück in die Schweiz reisen. Im Interview mit SI online spricht sie über die Enttäuschung, ihre bitteren Tränen nach dem Finale und sagt, wie es ihr heute geht.

SI online: Hülya, im Bachelor-Finale verwehrte Ihnen Tobias Rentsch seine letzte Rose. Was ging Ihnen durch den Kopf?
Hülya, 37: Es war hart. Natalie und ich standen beide vor Tobi. In dem Moment, als er sagte, er müsse ständig an eine von uns denken, selbst wenn er die andere küsse, war mir klar: Ich bins nicht. Ich war total schockiert.

Sie galten als die grosse Favoritin. Das muss ein Schlag ins Gesicht gewesen sein.
Oh ja, das wars. Auch wenn ich mir bis zuletzt nie sicher war, ob ich die letzte Rose bekommen würde. Im Fernsehen wirkte ich nach seiner Entscheidung gefasst, ich konnte in diesem Moment meine Gefühle nicht zeigen. In den eigenen vier Wänden musste ich dann aber viel weinen.

Kam da auch die Wut?
Ich war zu keinem Zeitpunkt wütend. Ich wusste ja, worauf ich mich einliess. Aber ich war wahnsinnig enttäuscht. Ich fragte mich: Wieso? Was kommt jetzt? Du wirst mit jeder Menge Fragen zurückgelassen.

Tobias hat sich für die Falsche entschieden

Hat sich Tobias für die Richtige entschieden?
Nein, und das sagte ich ihm auch. Natalie wohnt 600 Kilometer von ihm entfernt, eine Fernbeziehung ist immer schwierig. Ausserdem habe ich bei ihr nie die grossen Gefühle gesehen.

Das klingt nicht nach der tollen Frauen-Freundschaft, die Sie sich in der letzten Folge noch geschworen haben.
Das ginge gar nicht, das wäre falsch und komisch. Nicht dass ich Natalie den Sieg nicht gönnen würde, aber wir müssen jetzt nicht die besten Freundinnen werden. Wir haben uns seit den Dreharbeiten auch nicht mehr gehört. Mit Annalisa hingegen habe ich nach wie vor einen engen Kontakt.

Sie gestanden in der Sendung, sich in Tobias Rentsch verknallt zu haben. Mal ehrlich: Ist das in dieser Show möglich? 
Bevor ich mitmachte, war ich mir sicher, dass das nicht gehen würde. Aber ich wurde eines Besseren belehrt. Gegen Ende der Staffel verbrachten wir viel Zeit auch abseits der Kameras miteinander. Da baut man Gefühle auf.

Apropos: Wie gings nach der letzten Rosenübergabe weiter, als die Kameras aus waren?
Es war schräg, die ganze Crew war ja am Set. Annalisa und ich haben uns erst einmal umgezogen. Anschliessend liess ich Tobi links liegen, seine Abfuhr hatte mich so dermassen getroffen. Ich konnte nicht so tun, als wäre nichts geschehen. Er fragte dann zwar noch nach meinem Befinden. Ich dachte nur: Was willst du eigentlich?!

Die Sendungen haben mich ständig an unsere gemeinsame Zeit erinnert

Wie geht es Ihnen heute, vier Monate nach den Dreharbeiten?
Gute Frage. Ich brauchte meine Zeit, um das Ganze zu verdauen. Dass ich durch die Sendungen immer wieder an unsere gemeinsame Zeit erinnert wurde, machte es nicht besser. Da kommen ständig die Gefühle wieder hoch. Es war auch speziell, jetzt die Szenen zu sehen, in denen er mit den anderen Kandidatinnen alleine war.

Dann sind Sie froh, dass die Staffel zu Ende ist?
Ja. Und trotzdem bin ich auch traurig darüber. Ich mag Tobi nach wie vor und habe immer noch Gefühle für ihn.

Andere Männer werden sich jetzt um Sie reissen. Sind Sie inzwischen bereit dafür?
Es gab tatsächlich schon viele Freundschaftsanfragen und Nachrichten auf Facebook. Davon habe ich bis jetzt aber die Finger gelassen.

Nächste Woche erfahren wir, ob Tobias und Natalie tatsächlich ein Paar sind.
Und auch sonst eine Menge. Ich werde Tacheles reden, ausserdem werden Tränen fliessen. Und: Es gibt eine Überraschung.

«Bachelor - nach der letzten Rose»: Kommenden Montag, 20.15 Uhr, bei 3+

Das Bachelor-Finale in Bildern:

Im Dossier: Alles über die Kuppelshow

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