«Hübsche Kleider» und «Regenbogenfisch-Outfit» Das ist die Frau, die die Bachelor-Damen einkleidet

Fast genau so umstritten wie die Frisur des Bachelors sind die Outfits seiner Kandidatinnen. In dieser Staffel sorgt eine Winterthurerin dafür, dass die Single-Frauen glitzern und glänzen. Mirela Ajvazi hatte sich selbst an den Sender gewandt - weil sie die Kleider der vergangenen Staffel schrecklich fand.
Der Bachelor 2015 Kleider Mirela Ajvazi
© ZVG

Mirela Ajvazis Abendkleider müssen zurzeit einiges aushalten - die Bachelor-Kandidatinnen schwitzen in den aktuellen Folgen im Oman bei 50 Grad Aussentemperatur.

Über Geschmack lässt sich streiten. Über Kleider sowieso - und erst recht über die der Bachelor-Kandidatinnen. «Bei #DerBachelor würde ich auch mitmachen. Dann könnte ich so hübsche Kleider anziehen...», schrieb eine TV-Zuschauerin kürzlich auf Twitter. Eine andere: «Ich vermute ja, dass die Kleider der Ladys aus Minor-Schoggipapierli hergestellt wurden.» Und eine dritte kommentierte den Rauswurf einer Teilnehmerin: «Snash out im Regenbogenfisch-Outfit.»

Je bunter, desto besser, scheint bei den Outfits das Motto zu sein. Mal stilvoll, mal billig. Aber: nie von der Stange eines Moderiesen. Diesmal hat Mirela Ajvazi, 33, Inhaberin des Kleidergeschäfts «A&S Fashion» in Winterthur die Kandidatinnen eingekleidet. Sie selbst ist Fan der Kuppelshow, verfolgt Sendungen seit jeher regelmässig - und hatte sich dabei immer wieder an der Garderobe der Frauen gestört. «Die Kleider könnten durchaus exklusiver sein», so ihr Expertenurteil. «Bei der Staffel mit Rafael Beutl habe ich 3+ dann einfach mal stinkfrech und ohne grosse Erwartungen ein Mail geschrieben und mein Sponsoring angeboten.»

Tatsächlich kam im Sommer 2015 eine Stylistin zu ihr in den Laden und deckte sich für die neue Staffel ein. Wichtige Kriterien für ihre Auswahl: auffällig, knallig, sexy, mit zahlreichen Steinchen und Pailletten. Gegen 120 Kleider - alle zwischen 200 und 500 Franken - hat sie zusammengestellt und per Express bestellt. «Die Zeit war knapp, ich kam ganz schön ins Schwitzen», so die Ladenbesitzerin. Die Stylistin kannte dabei lediglich die Konfektionsgrössen der Kandidatinnen. Eine Schneiderin vor Ort bei den Dreharbeiten sorgt dann jeweils für den Feinschliff. Und mitunter für mehr nackte Haut: «Ein paar Roben bekamen einen Schlitz, damit mehr Bein zu sehen ist», weiss Mirela Ajvazi.

Die zweifache Mutter verfolgt die Kuppelshow nun noch genauer als vorher. Und aktuell sowieso: Die Bachelor-Crew befindet sich in diesen Folgen gerade im Oman, die Kandidatinnen schwitzen bei 50 Grad Temperatur in ihren Kleidchen. «Aber mehrheitlich präsentieren sie die Outfits gut», findet Mirela Ajvazi. Sie hat denn auch eine Favoritin: Hülya. «Auch Annalisa gefällt mir. Aber wenn man etwas zu sehr will, klappts am Ende meistens nicht.» Das war schliesslich auch bei ihrem Sponsoring-Angebot so.

Der Bachelor Schweiz 2015 Tobias Rentsch mit Kandidatinnen Gruppenbild
© 3+

Der Bachelor und seine Ladys: Die 3+-Stylistin hatte sich in Mirela Ajvazis Laden mit rund 120 Kleidern für die Kandidatinnen eingedeckt.

Im Dossier: Mehr über die Kuppelshow

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