Frieda Hodel, Joel Herger und Tobias Rentsch profitieren auch Janosch bekommt «Bachelor-Bonus» statt Parkbusse

Die Bachelor-Familie ist in der ganzen Schweiz bekannt. Wussten Sie, dass die Rosenkavaliere und Damen der Kuppel-Show immer mal wieder Vorteile ihres Bekanntheitsgrades ziehen? Janosch Nietlispach, Frieda Hodel, Joel Herger und Tobias Rentsch erzählen von ihren Erfahrungen.
Janosch Nietlispach
© Instagram/Janosch Nietlispach

Janosch Nietlispach profitierte vom «Bachelor-Bonus» und musste die Parkbusse nicht bezahlen.

Gestern Donnerstag gibt Janosch Nietlispach, 29, seinen Fans auf Instagram einen Einblick in die Welt eines Ex-Bachelors. Er hat sein Auto unglücklicherweise auf einem Carparkplatz parkiert und sollte dafür gebüsst werden. Der Mann, der gerade den Busszettel ausfüllt, weist ihn darauf hin, als er auf seinen BMW zuläuft.

Statt zu fluchen, entschuldigt sich der 29-Jährige und fragt, wo er denn parkieren könne. «Mitten im Gespräch sagt der Mann auf einmal: Bist du nicht der Bachelor? Können wir ein Foto für meine Freundin machen?», erzählt Janosch. Damit soll die Situation von der einen auf die andere Sekunde beruhigt und die Busse vergessen gewesen sein. «Aber es kommt immer darauf an, wie man mit den Leuten umgeht. Wenn man wie ein Idiot daherkommt bringt es auch nichts, wenn man George Clooney ist», hängt er an. 

Video: Janosch Nietlispach kommt wegen des «Bachelor-Bonus'» um seine Busse rum (Zum Abspielen aufs Video klicken)

Dieses Phänomen nennt Janosch auf Instagram liebevoll den «Bachelor-Bonus» und bedankt sich bei dem Fan. SI Online hat bei den anderen Ex-Bachelors nachgefragt, ob sie auch das eine oder andere Mal davon profitiert haben, dass man sie erkannte. 

 

Joel Herger (Bachelor 2017)

Joel Herger Bachelor 2017 Porträt von der Energy Fashion Night
© Dukas

Joel Herger ist es unangenehm, vom «Bachelor-Bonus» zu profitieren.

Der letzte, der in der Kuppel-Show die Liebe suchte, Joel Herger, profitiert nur ungern Vorteile von seiner Bekanntheit. «Es ist doof, wenn man mit Freunden unterwegs ist und dann als einziger keinen Eintritt zahlen muss», findet der 34-Jährige. Letztens hat der ehemalige Rosenkavalier aber sein Portemonnaie zu Hause vergessen und Glück gehabt: «Die Kassiererin hat mich erkannt und gesagt, dass ich die beiden Redbull-Dosen dennoch mitnehmen darf», erzählt er. «Es war mir aber nicht recht und ich kehrte später noch einmal zum Zahlen zurück.»

Wären die Frauen auch da, wenn ich nicht Bachelor wäre?

Als Joel noch Single war, machte ihm der «Bonus» sogar zu schaffen. Im Ausgang wurde er stets von Frauen umschwärmt, die ihn erkannten. «Ich fragte mich dann immer: Wären die Frauen auch da, wenn ich nicht Bachelor wäre?», erzählt er. Trotz Flirterei lehnte der Charmeur dankend ab. «Auch wenn es manchmal sehr hübsche Frauen waren, die mich angesprochen haben, stieg ich nicht mit ihnen ins Bett.» Heute hat er eine Freundin, die ihn vor dem Kennenlernen nicht kannte. «Sie ist mein Rückzugsort und steht für mich an oberster Stelle. Da verzichtet man gerne aufs umehösle», schwärmt er. 

Frieda Hodel (Bachelorette 2015)

Frieda Hodel mit Baby Zuria Muttertags Shooting SI Ausgabe 19/2018
© Fabienne Bühler

Das frischgebackene Mami Frieda Hodel bekam dank ihrer Bekanntheit unzählige Geschenke zur Geburt ihrer Tochter Zuria.

Frieda Hodel, 35, machte mit dem «Bachelor-Bonus» besonders nach Zurias Geburt im vergangenen Februar Erfahrung. Die Bachelorette von 2015 hat eine grosse Fangemeinde auf Facebook und Instagram, die sich über die Geburt ihrer ersten Tochter freute. «Die ersten dreieinhalb Monate bekamen wir jeden Tag Päckli mit Geschenken für die Kleine», erzählt sie. Die frischgebackene Mutter freut sich wahnsinnig über die süssen Almosen.  «Ich wusste gar nicht, wie ich mich bei allen bedanken soll.» Die Geschenke konnte Frieda Hodel gut brauchen. «Meine Zuria war 4.120 Kilogramm, als sie zur Welt kam. Da waren die Kleider, die ich im Vorhaus gekauft habe bereits zu klein», erzählt sie lachend.

Frieda Hodel Baby Geschenk
© zVg Frieda Hodel

Bachelorette-Bonus: Frieda Hodel bekam jeden Tag Geschenke nach Hause geschickt, als ihre erste Tochter Zuria zur Welt kam. 

Tobias Rentsch (Bachelor 2015)

Tobias Rentsch: Mister Schweiz Galerie
© Instagram

Doppelter Bonus: Tobias Rentsch war Bachelor und Mister Schweiz. Er nimmt die vielen Vorteile dankbar entgegen.

Er geniesst gleich doppelte Bekanntheit: Bevor Tobias Rentsch, 40, 2015 der Bachelor war, wurde er 2001 zum schönsten Mann der Schweiz gekürt. «Ja, ich bekomme sehr viele Geschenke und darf an tolle Events gehen», sagt er. Unter anderem Openair-Tickets fürs Greenfield und Rock the Ring Festival. Diese Vorteile nimmt der 40-Jährige dankbar an. Sein Highlight? «Tennis-Star Anna Kournikova schenkte mir mal im Namen von Omega eine Uhr», erzählt er stolz. Ein so grosses Geschenk für einen Bachelor? Das war wohl eher der «Mister-Schweiz-Bonus». «Mir ist aber wichtig, dass ich mich auch für die kleinen Dinge bedanke», erklärt der Ex-Bachelor.

 

Auch interessant