«Der Bachelor» Erste Folge: Verstorbene Sofia spielte die Hauptrolle

Die erste Folge der neuen Bachelor-Staffel stand ganz im Zeichen von Kandidatin Sofia, †40. Unmittelbar danach wurde eine Hommage ausgestrahlt. Und auch während der Sendung hatte die Zürcherin eine tragende Rolle.

«Sofia war ein Sonnenschein», sagte Gregory Knie, in dessen Zirkus «Ohlala» die Bachelor-Kandidatin als Bardame arbeitete, kurz nach ihrem Tod. Und bereits in der ersten Folge der Kuppelshow ist klar, was ihr einstiger Arbeitgeber meinte: Sofia ist lustig, laut und emotional. Mit ihrer Art sticht sie aus den 20 Kandidatinnen heraus.

Am Mittwoch, 1. Oktober, wurde dem Leben der Single-Frau und Mutter einer 18-jährigen Tochter ein jähes Ende gesetzt. Die 40-Jährige wurde von einem Auto angefahren und tödlich verletzt. Nur sechs Wochen nach den Dreharbeiten zu «Der Bachelor» auf Koh Samui ist Sofia verstorben. 3+ hielt trotzdem an der Ausstrahlung fest. «Es wäre ihr Wunsch gewesen», sind sich ihre Angehörigen sicher. Senderchef Dominik Kaiser sagte: «Wir widmen die gesamte dritte Bachelor-Staffel Sofia.»

Unmittelbar nach der ersten Folge der Kuppelshow am Montagabend erinnerte der Sender nun mit einem Tribut an Sofia. Im rund dreiminütigen Beitrag liess man auch die Familie zu Wort kommen. «Meine Mutter ist die beste Mutter der Welt», sagte ihre Tochter Schanon. Dazu zeigte der Sender Fotos aus der Vergangenheit der Verstorbenen. Mitkandidatinnen bezeichneten Sofia als sehr sensiblen Menschen. Ihre Mutter schloss die Hommage mit bewegenden Worten ab: «Alle sagen, sie sei toll gewesen. Alle erinnern sich mit viel Liebe an sie.»

Auch innerhalb der Kuppelsendung hatte Sofia eine zentrale Rolle. Keine zeigte sich so begeistert vom Bachelor wie sie, bei der ersten Begegnung brach sie sogar in Tränen aus. «Rafael ist mein Prinz, er hat mich in seine Arme genommen», sagte sie in die Kamera. «Ich hab mich so sicher gefühlt, es war so schön.» Beim Speed-Date lag sie dem Rosenkavalier dann zu Füssen: «Deine Ausstrahlung hat mich total fasziniert», schwärmte sie vom Moment ihres ersten Zusammentreffens. «Egal, du hättest in Unterwäsche dastehen können - aber deine Ausstrahlung war total riesig. Da bin ich total schwach geworden.» Rafael Beutl, 28, wirkte verlegen ob so vielen Komplimenten. Und er belohnte Sofias Enthusiasmus mit der allerersten Rose der Staffel - noch vor der ersten Rosennacht.

Sofia wird in den kommenden TV-Sendungen weiterhin um den Junggesellen kämpfen. In der Realität musste er Abschied von der Kandidatin nehmen, für immer. Am Samstag fand die Trauerfeier für die 40-Jährige in Zürich statt. Beutl blieb dieser fern. «Sofias Tod hat mich stark bewegt», sagt er dem «Blick». Er habe ihr kurz nach ihrem Tod in der Aufbahrungshalle die letzte Ehre erwiesen. «Ein zweites Mal werde ich das ganz still für mich machen.» 

«Der Bachelor»: montags, 20.15 Uhr, bei 3+

Diese 15 Kandidatinnen sind noch dabei:

Im Dossier: Alles zur Kuppelshow

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