«Der Bachelor» Vujo erfreut die Schweiz - und den TV-Sender

Was für eine Bachelor-Staffel! Vujo Gavric hat sich mit seinen Sprüchen zur Kultfigur gemausert und 3+ Traumquoten beschert. Die Kuppelshow brach beim Finale vom vergangenen Montag alle Rekorde.
Der Bachelor 2. Staffel Folge 3
© Screenshot 3+

Da hat Vujo Gavric gut lachen: Der 27-jährige Zürcher erwies sich als Glücksfall für die zweite Staffel von «Der Bachelor».

Der Privatsender 3+ frohlockt: «Sensationelle 23.2 Prozent Marktanteil erreichte das grosse Finale von ‹Der Bachelor› am vergangenen Montag bei den 15- bis 34-Jährigen», heisst es in einer Medienmitteilung. Das ist Rekord! Die Sendung setzte einen neuen Staffel-Höchstwert, war die meistgesehene Sendung des Tages und übertraf die bisherige Bestleistung in der Primetime seit Senderstart im August 2006. Man habe die «magische Marke» von 20 Prozent Marktanteil geknackt, freut sich 3+.

Nicht zuletzt wegen seines Hauptprotagonisten entwickelte sich die Kuppelshow zum regelrechten Hype. Vujo Gavric, 27, entzückte und erstaunte mit seinen unfreiwillig schrägen Äusserungen - sein «Vujo-Deutsch» beschäftigte Zuschauer und Medien gleichermassen. «Wenn jemand ein bisschen herunterfährt mit den Gedanken, kommt jemand mehr aus sich heraus» oder «Erzähl mir etwas von deinem inneren Kern» sind nur zwei von zahlreichen kultigen Sprachergüssen des Zürchers. Der Womanizer und Rosenkavalier entpuppte sich als regelrechter Glücksfall für den Sender.

Und trotzdem: Die Show ist nach wie vor ein Verlustgeschäft. «Wir verlieren mit allen Schweizer Eigenproduktionen Geld», sagte 3+-Chef Dominik Kaiser kürzlich im Interview mit «Blick». «Das ist mit hochwertig produzierten Sendungen in einem kleinen Land wie der Schweiz leider nicht anders möglich.» Am Format festhalten will er trotzdem: Bereits wird nach einem Nachfolger für Vujo gesucht. Und interessierte Single-Damen können sich schon jetzt auf der Website des Senders bewerben. 

Weitere Artikel über die Kuppelshow finden Sie im grossen SI-online-Dossier.

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