Gölä Der Büezer brachte das Hallenstadion zum Brennen

Sein einziges Konzert in diesem Jahr spielte Gölä am Freitagabend im ausverkauften Zürcher Hallenstadion vor 13'000 Fans. Dabei stahl ihm einer fast die Show: sein Sohn Mike.

Er war unendlich nervös vor seinem grossen Auftritt. «Ich schiff mir fast in die Hose», gestand Gölä, 44, hinter der Bühne vor seinem Konzert im Hallenstadion. Kein Wunder, war doch nicht nur seine Mutter Rosmarie Pfeuti im Publikum, sondern auch seine schwangere Verlobte Heidi, 24, die ihren Schatz erstmals live auf der Bühne sah.

Sein erstes Konzert überhaupt erlebte der Schwinger Dani Bösch. «Super gsi», meinte er danach anerkennend. Der Büezer hatte wirklich alles gegeben. Neue Songs, alte Hits und den «Schwan» und «I hett no viu blöder ta» als Zugabe - die Fans kamen voll auf ihre Kosten. Als Special Guests mit auf der Bühne: Die «Zibbz»-Geschwister Coco und Ste Gfeller. Und Mike Pfeuti. Er habe gedacht, er wolle lieber mal mit der Family auftreten als mit «fremden Fötzeln», sagte sein stolzer Papa. Und kündigte seinen Junior mit den folgenden Worten an: «Der nächste Song ist der sechzehnte. Und dieser junge Mann wird bald sechzehn Jahre alt. Ich hoffe, er ist es, der künftig für die Schlagzeilen sorgt.» Mike machte seine Sache grossartig und begeisterte mit seinem Mundart-Rap sogar eingefleischte Rocker. 

Bei so viel Talent in der Familie darf man auf den jüngsten Zuwachs Anfang nächstes Jahr gespannt sein. Gölä geht das allerdings langsam an. «Wir wissen noch nicht mal, obs ein Bub oder ein Mädchen wird. Aber Hauptsache, es gibt ein Kind», flachste er.

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